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Demenz
 Artikel vom 20. Februar 2012
von curendo.de Redaktion, veröffentlicht in Sterbebegleitung

So verändern sich die Sinne beim Sterben - helfen Sie Ihrem Angehörigen

In der Sterbephase verändern sich die Sinneswahrnehmungen Ihres Angehörigen. Sie werden vorübergehend sensibilisiert. Die folgenden Ratschläge helfen Ihnen, das Zimmer den Bedürfnissen Ihres Angehörigen entsprechend zu verändern. Was Sie außerdem noch in der Nähe Ihres sterbenden Angehörigen beachten sollten, erfahren Sie ebenfalls hier.

Veränderungen beim Geschmacks-, beim Geruchs- und beim Sehsinn

Der Geschmackssinn kann sich durch Medikamente verändern. Ihr Angehöriger mag nun vielleicht Essen, das er früher nicht anrührte. Es kann aber auch sein, dass er die Nahrungsaufnahme grundsätzlich verweigert, weil ihm alles geschmackslos erscheint. In diesem Fall beschränkt sich die Flüssigkeitsaufnahme oft auf kühles Leitungswasser.

Auch der Geruchssinn kann sensibilisiert sein. Verzichten Sie deshalb auf Duftkerzen, wenn Sie nicht sicher sind, dass das Aroma von Ihrem Angehörigen als angenehm wahrgenommen wird. Sonst verursachen Sie bei ihm unter Umständen Übelkeit, die sich bis zum Erbrechen steigern kann. Aus dem gleichen Grund sollten Sie auch keine stark riechenden Parfums tragen und intensiv riechende Speisen vermeiden.

Ihr Angehöriger wird das Sehen ebenfalls intensiver erleben. Achten Sie deshalb darauf, dass das Raumlicht warm wirkt. Am besten benutzen Sie Dimmer, um eine angenehme Helligkeit zu erzeugen. Weiße Wände oder Decken können auf die Dauer Halluzinationen erzeugen, deshalb sollten Sie große Bilder oder Tücher im Blickfeld Ihres Angehörigen aufhängen.


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Sterben Beim Sterben verändern sich die Sinne Ihres Angehörigen.

Am längsten bleibt der Hörsinn

Der Hörsinn ist der letzte Sinn, der versagt. Er kann auch im Koma noch vorhanden sein. Achten Sie deshalb bei Musik, die Sie spielen, sowohl auf Lautstärke als auch auf die Auswahl.

Sie können – nicht zu laut – am Sterbebett sprechen. Legen Sie jedoch Pausen ein. Es gibt Menschen, die gut auf vertraute Stimmen anzusprechen scheinen und ruhiger werden. Stellen Sie sich jedoch darauf ein, dass Ihr Angehöriger versuchen könnte, Ihnen sein Ruhebedürfnis zu signalisieren.

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