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Demenz
 
von curendo.de Redaktion, veröffentlicht in Trauerphasen

Wie Sie in der ersten Trauerphase helfen können

Bei der Trauer eines Angehörigen fühlen wir uns hilflos. Sei es, weil wir selbst ebenfalls betroffen sind, sei es, weil wir nicht mit der Trauer des Anderen umzugehen wissen. Die Psychologin Verena Kast entwickelte ein Modell zu Trauerphasen, das Ihnen beim Verständnis und beim Umgang mit Ihrem trauernden Angehörigen helfen kann.

Verschiedene Phasen der Trauer

Das Modell der Psychologin Verena Kast gilt als eine der wichtigsten Trauerphasen-Darstellungen. Es kann dabei helfen, die eigene Trauer und die von anderen Menschen zu verstehen. Die Phasen sind dabei in ihrer Reihenfolge recht fest, allerdings kann die Art und die Dauer der Phasen je nach Persönlichkeit des Betroffenen stark variieren. Eine besondere Rolle spielen dabei die Beziehung zum Toten und die Umstände des Todes. Hier finden Sie Hilfe beim Umgang mit der ersten Trauerphase, dem Nicht-Wahrhaben-Wollen.


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Trauerphasen Wie können Sie in der ersten Trauerphase Ihrem Angehörigen helfen?

1. Trauerphase: Nicht-Wahrhaben-Wollen

Der Tod eines Menschen erschreckt uns immer zutiefst, auch wenn er nicht unerwartet kommt. Wir fühlen uns verzweifelt, hilflos, ratlos. Den Tod können wir nicht erfassen und leugnen ihn. Viele Menschen wirken wie erstarrt. Andere geraten außer Kontrolle und brechen zusammen. Körperliche Reaktionen Ihres Angehörigen können von einem raschen Pulsschlag, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen bis hin zu motorischer Unruhe reichen.

Diese Phase dauert zwischen wenigen Stunden bis hin zu mehreren Wochen an. Je unerwarteter der Tod uns trifft, desto länger dauert oft die Bewältigung dieser ersten Phase.

So können Sie helfen

Sie können in dieser Zeit Ihrem Angehörigen helfen, indem Sie alltägliche Besorgungen übernehmen. Unterstützen Sie Ihren Angehörigen überall dort, wo er überfordert ist. Bieten Sie Unterstützung bei nach dem Todesfall zu erledigenden Dingen an: Dazu können Entscheidungen über die Trauerfeier, die Beerdigung, die Anzeige und den Grabstein gehören.

Lassen Sie den Trauernden nicht alleine. Bevormunden Sie ihn in der Reaktion nicht, lassen Sie ihm seine Zeit und seine Ausdruck der Trauer. Seien Sie für ihn da, ohne viel zu fragen. Halten Sie auch scheinbare emotionale Unempfindsamkeit aus, zum Beispiel fehlende Tränen. Vermitteln Sie, dass Sie da sind, geben Sie ihm Wärme und Mitgefühl. Halten Sie sich mit eigenen Gefühlen eher zurück. Bringen Sie sie jedoch zum Ausdruck, wenn es Ihnen angebracht und notwendig vorkommt.


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