Bleiben Sie gesund! Tipps zur Hygiene gegen Magen-Darm-Grippe
Ilona Krüger
Mein Name ist Ilona Krüger. Ich bin Ihre Expertin für ambulante Pflege und Qualitätssicherung.
Eine Magen-Darm-Grippe ist eine sehr unangenehme Erkrankung des Magen-Darm-Traktes, die sich in Durchfall, Erbrechen und häufig auch Fieber äußert. Es kann zur Austrocknung des Körpers kommen. Besonders für alte, schwache und pflegebedürftige Menschen kann diese Erkrankung lebensbedrohlich werden. Lesen Sie hier, worauf Sie unbedingt achten sollten, um eine Gastroenterits zu vermeiden.
Durch eine Gastroenteritis kann es innerhalb weniger Stunden zur Austrocknung des gesamten Körpers kommen. Häufig müssen Pflegebedürftige mit einem Magen-Darm-Infekt ins Krankenhaus eingewiesen werden. Durch den Durchfall kommt es zum erhöhten Flüssigkeitsverlust. Durch Erbrechen ist es nicht möglich, ausreichend Getränke aufzunehmen. Gleichzeitiges Fieber erhöht den Flüssigkeitsbedarf noch weiter.
Die Übertragung erfolgt meist über eine "fäkal-orale" Schmierinfektion. Das bedeutet, die Erreger werden vom Stuhlgang in den Mund verteilt. Auch wenn Sie selbst auf peinlichste Sauberkeit beim Toilettengang achten, können Sie nie wissen, wer beispielsweise die Geldmünzen oder die Türklinke vor Ihnen angefasst hat.
Bei starkem Erbrechen kann es zur sogenannten Tröpfcheninfektion kommen. Beispielsweise bei einer Noro-Virus-Erkrankung können feinste erregerhaltige Tröpfchen in der Luft schweben, die von der Umgebung durch die Atmung aufgenommen werden. So können diese zur weiteren Ausbreitung führen.
Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Aufnahme des Erregers und dem Ausbruch der Erkrankung) liegt bei Magen-Darm-Infekten zwischen 4 und 48 Stunden.
Folgende Hygienemaßnahmen können Ihnen helfen, sich selbst und Ihren Angehörigen zu schützen:
1. Türen in öffentlichen Gebäuden
Öffnen Sie Türen in öffentlichen Gebäuden mit dem Ellbogen. Das gilt nicht nur für öffentliche Toiletten, sondern für alle Räumlichkeiten. Sie wissen nicht, wer die Türklinke vor Ihnen in der Hand hatte. Zum Glück verfügen die meisten Geschäfte über Glastüren, die sich von selbst öffnen.
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2. Öffentliche Toiletten
Waschen Sie sich vor und nach dem Toilettengang die Hände. Sie können nicht sehen, welche Keime Sie an den Händen tragen. Es kann Ihnen passieren, dass Sie sich auf der Toilette mit Ihren Händen selbst infizieren. Berühren Sie nach dem Händewaschen den Wasserkran nicht mehr. Wenn sich das Wasser nicht selbst abstellt, gebrauchen Sie ein Papierhandtuch zum Abdrehen.
3. Mülltonnen
Achten Sie darauf, Deckel von Mülltonnen nicht mit der Hand anzufassen. Lassen sich diese nicht per Fußhebel öffnen, berühren Sie ihn durch ein Papiertaschentuch oder eine alte Zeitung.
4. Einkaufen
Der Griff von einem Einkaufswagen ist ein wahrer Tummelplatz von den unterschiedlichsten Bakterien und Viren. Dasselbe gilt für das Geld, das Sie in die Hand nehmen. Natürlich können Sie nicht jede Münze oder Geldschein desinfizieren. Aber Sie können regelmäßig Ihre Hände desinfizieren. In der Apotheke können Sie kleine Sprühflaschen mit Händedesinfektionsmittel bekommen.
Im Drogeriemarkt gibt es kleine Packungen mit Desinfektionstüchern. Mit diesen können Sie den Griff des Wagens abwischen. So reduzieren Sie die Keimzahl. Bedenken Sie, dass Sie gleichzeitig den kontaminierten (mit Keimen besiedelten) Griff des Wagens und Ihre Lebensmittel anfassen!
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Forum: Krankheitsbilder
Hallo, lieber Liberty,
ich stimme Ihnen völlig zu, es mit dem Desinfizieren nicht zu übertreiben. Der Markt für diesen Bereich ist ja sehr groß, antibakterielle Müllbeutel, Hygiene-Spüler für die Wäsche usw. Nicht zu vergessen sind die häufigen Antibiotika-Gaben, obwohl eine Behandlung mit anderen Mitteln vielleicht auch möglich ist. Daher rühren viele Resistenzen und auch die ...
Forum: Krankheitsbilder
Hallo Frau Krüger,
da eine Magen-Darm-Erkrankung etwas ist, mit dem man öfters einmal Problem bekommt, habe ich mit Interesse Ihren Artikel gelesen. Ich stimme dem zu, das man sich bewusst macht, welche Dinge man berührt und dass man sich die Hände wäscht, um die Keime in Grenzen zu halten. Jedoch Ihre Anregung, die Hände und Griffe regelmäßig mit Desinfektionsmitteln zu desinfizieren, ...
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