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Demenz
 
von Brigitte Leicher, veröffentlicht in Umgang mit Demenzkranken

Kommunikation bei Alzheimer Demenz: Im Verlauf der Demenz verändert sich die Sprache (Teil 1)

Brigitte Leicher, experto.de-Expertin für Demenz Brigitte Leicher

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Im Verlauf der Alzheimer Demenz verändern sich nicht nur Gedächtnis und Merkfähigkeit. Auch die Kommunikation wird schwieriger, da das Sprachvermögen immer weiter abbaut. Zunächst fallen der an Demenz erkrankten Person die Worte nicht mehr ein. Ebenso wird das gesprochene und geschriebene Wort immer schlechter verstanden. Dies liegt zum Teil an Fehlern in Grammatik und Lautbildung. Im weiteren Verlauf wird die Sprache unverständlicher und verebbt schließlich ganz.

Zunächst fallen dem Demenzkranken die Worte nicht mehr ein
Wortfindungsstörungen haben selbst gesunde Menschen von Zeit zu Zeit. Sie sind daher nicht immer ein Warnhinweis auf Demenz. Trotzdem sind zunehmende Sprachstörungen Bestandteil des Krankheitsbildes Demenz. Zu Beginn der Erkrankung hat der Demenzkranke zunehmend Schwierigkeiten, Personen und Gegenstände immer mit Namen zu benennen. Die sprachlichen Aussetzer fallen der Umwelt zunächst gar nicht auf, sondern werden erst mit zunehmender Häufung offenbar.

Oft benutzt der Erkrankte Umschreibungen oder Füllwörter. Er sagt zum Beispiel: "Gib mir mal das Ding zum Blumen gießen" oder "Ich brauche das Gefäß wo das Wasser reinkommt", weil ihm das Wort Gießkanne nicht einfällt.


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Kommunikation bei Alzheimer Demenz: Im Verlauf der Demenz verändert sich die Sprache (Teil 1)

Der Wortschatz der an Demenz erkrankten Person reduziert sich immer mehr
Im weiteren Verlauf der Erkrankung fallen dem Demenzkranken immer weniger Worte ein. Im Gegenzug schleichen sich zunehmend unverständliche Worte ein, so genannte Wortneuschöpfungen. Diese sind für die Umwelt kaum verständlich. Der Sinn kann oft nur durch genaues Zuhören und Beobachten der Körpersprache herausgefunden werden.

Die Phantasiesprache wird mit der Zeit immer ausgeprägter. Diese Sprachschöpfungen münden im reflektorischen Wiederholen von Silben verbunden mit melodischem Singen. Schließlich verebbt die Sprache ganz. Die Person mit Demenz sprich schließlich gar nicht mehr, sondern äußert sich durch Lautbildung.

Das Fortschreiten der Demenz ist unweigerlich mit dem Abnehmen des Sprachvermögens verbunden. Dennoch ist Kommunikation mit Menschen mit Demenz jederzeit möglich. Beobachten Sie die Körpersprache der demenziell veränderten Person und treten Sie darüber in Kontakt.

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