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Demenz
 
von Ilona Krüger, veröffentlicht in Krankheitsbilder

So schützen Sie sich und Ihren Angehörigen vor grippalen Infekten

Ilona Krüger, Expertin für Pflege und pflegende Angehörige Ilona Krüger

Mein Name ist Ilona Krüger. Ich bin Ihre Expertin für ambulante Pflege und Qualitätssicherung.

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Ein grippaler Infekt kann für alte, kranke und geschwächte Menschen fatale Folgen haben. Der Verlauf ist häufig sehr viel schwerer und die Komplikationen gefährlicher als bei gesunden Menschen. Lesen Sie hier, wie Sie sich selbst und damit auch Ihren pflegebedürftigen Angehörigen vor gefährlichen Infektionen schützen.

Grippale Infekte können in unterschiedlichsten Formen auftreten. Häufig werden Sie begleitet von Gliederschmerzen, Fieber, Erkältungssymptomen oder Magen-Darm-Problemen wie Durchfall und Erbrechen.

Es kann passieren, dass Sie ungewollt Krankheitserreger an Ihren pflegebedürftigen Angehörigen übertragen, obwohl Sie selbst gar nicht erkranken. Jeder Mensch trägt eine gewisse Anzahl an Keimen am Körper. Diese können sich auf der Haut, auf den Schleimhäuten oder im Darm befinden.

Solange das Immunsystem intakt ist, ist der Körper selbst in der Lage, sich dagegen zu wehren. Vielleicht fühlen Sie sich mal ein oder zwei Tage ein wenig schlapp oder müde, ohne aber richtig krank zu werden. Auch ein leichter Schnupfen, Heiserkeit oder leichter Durchfall können Symptome sein.

Diese Erreger verteilt jeder Mensch ungewollt in seiner nächsten Umgebung. Sie können sich in der Atemluft oder auf den Händen befinden. So kann es passieren, dass Ihr Angehöriger erkrankt, obwohl niemand im näheren Umfeld krank ist. Deshalb ist es sehr wichtig, grundlegende Hygieneregeln zu beachten. So bleiben Sie selbst gesund und schützen auch Ihren Angehörigen.

8 Tipps zur Virenabwehr

Zur Minimierung von Ansteckungsrisiken sollten Sie nachfolgende Maßnahmen der persönlichen Hygiene beachten:

1. Richtig Hände waschen

Waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.

2. Hände vom Gesicht fernhalten

Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.


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3. Hygienisch husten und niesen

Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.

4. Auf erste Anzeichen achten

Auf eine Grippe oder einen grippalen Infekt weisen ein plötzliches Krankheitsgefühl, Fieber (>38,5 Grad Celsius), Husten oder Gliederschmerzen hin. Klarheit kann nur eine entsprechende medizinische Untersuchung schaffen. Vereinbaren Sie, mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin und schonen Sie sich.

5. Gesund werden

Hören Sie auf Ihren Körper! Haben Sie die typischen Anzeichen einer Grippe, dann stimmen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt ab.

6. Andere schützen

Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen usw. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad.

7. Geschlossene Räume regelmäßig lüften

Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert und ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

8. Abstand halten

Schützen Sie sich und andere durch besondere Rücksicht. Verzichten Sie auf Händeschütteln und meiden Sie Menschenansammlungen, wenn Ihnen in Ihrer Umgebung ein vermehrtes Auftreten von grippalen Infekten bekannt ist.

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