So erkennen Sie eine Parkinson-Krankheit

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Morbus Parkinson oder einfach Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, an der jährlich immer mehr Menschen erkranken. Meist tritt sie zwischen dem 55. Und 65. Lebensjahr auf, kann aber auch junge Menschen treffen. Früher wurde die Erkrankung als Schüttellähmung bezeichnet, aber eigentlich handelt es sich um ein Syndrom mit vielen Beschwerden.

Hauptsymptome einer Parkinson-Krankheit

Da während einer Parkinson-Erkrankung allmählich Nervenzellen im Gehirn zerstört werden, kommt es zu verschiedenen gesundheitlichen Einschränkungen und Problemen. Eins der wesentlichen Symptome sind Bewegungsstörungen wie Gangblockaden. Die Bewegungen allgemein werden immer langsamer, das Gehen geht in ein Schlurfen über und die Schritte werden kleiner, die Körperhaltung wird instabiler, der Oberkörper ist nach vorn gebeugt und durch einen Schulterhochstand schief.

Zusätzlich treten Zittern und Muskelversteifungen auf. Die Bewegungseinschränkung kann auch die Arme und das Gesicht betreffen. Beim Gehen werden die Arme nicht mehr automatisch mitgeführt und das Gesicht erhält ein maskenhaftes Aussehen. Die Stimme kann ebenfalls betroffen sein.

Nehmen Sie die ersten Symptome ernst

Bevor diese Symptome sichtbar werden, gibt es bei Dopamin-Mangel im Gehirn, eine Ursache der Erkrankung, bereits erste Anzeichen. Wenn Sie bei Ihrem Angehörigen eine der folgenden Veränderungen beobachten, sollten Sie mit ihm zum Arzt gehen, auch wenn er sich nicht krank fühlt:

  • Bewegungen werden langsamer
  • Die Handschrift wird beim Schreiben eines längeren Textes kleiner und eventuell zittrig
  • Die Stimme wird leiser, monoton
  • Das Gesicht spiegelt kaum Gefühle wieder und wird zum Pokerface
  • Dauerhafte Probleme im Nacken oder in der Lendenwirbelregion sowie unklare Rückenbeschwerden
  • Depressive Verstimmung
  • Der Geruchssinn funktioniert nicht mehr richtig
  • Schlafstörungen

Anfangs treten die Beschwerden nur auf einer Seite auf, vor allem, wenn der Betroffene aufgeregt ist. Bewegungsabläufe wie Fahrrad fahren oder Schwimmen funktionieren plötzlich nicht mehr reibungslos, Ihr Angehöriger muss sich stark darauf konzentrieren, damit er zurechtkommt.

Missverständnisse vermeiden und den Facharzt aufsuchen

Bevor es zum Beispiel durch die reduzierte Mimik und verlangsamten Reaktionen zu Missverständnissen kommt, denken Sie an eine Erkrankung, statt Ihrem Angehörigen Vorwürfe wegen eines vermeintlichen Desinteresses zu machen. Sollte ein Verdacht auf Parkinson bestehen, gehen Sie mit dem Betroffenen zu einem guten Neurologen, auch wenn Sie unsicher sind. Nur eine eindeutige Diagnose schafft Klarheit für Sie alle.

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Kategorien: Parkinson

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