Umgang mit Demenzkranken

So kommunizieren Sie mit Ihrem Angehörigen bei Sprachverlust

Im Verlauf der Krankheit wird sich die Kommunikation mit Ihrem Angehörigen stark verändern. Anfangs fehlen nur ein paar Worte oder ein passender Name fällt Ihrem Angehörigen nicht ein. Das ist ärgerlich, aber kein Hindernis für eine gezielte Kommunikation. Leider ist diese Kommunikation in der dritten Phase der Krankheit nicht mehr möglich.

Die Sprache Ihres Angehörigen wird abnehmen bis hin zum vollkommenen Schweigen. Dieser Verlust der Sprache ist nicht nur für Ihren Angehörigen schrecklich, sondern auch für Sie ein Hindernis bei der Pflege. Daher müssen Sie jetzt Wege finden, sich mit Ihrem Angehörigen anders zu verständigen.

Glücklicherweise bleibt die Fähigkeit sich nonverbal auszudrücken auch bei fortgeschrittener Demenz erhalten. Ihr Angehöriger kann sich also nonverbal verständigen. Ebenso wird er auch Ihre nonverbale Kommunikation bemerken.

Achten Sie auf die Körpersprache des Angehörigen
Lernen Sie die Körpersprache Ihres pflegebedürftigen Angehörigen zu deuten. Wichtig dabei ist, dass Sie den Menschen immer als Ganzes betrachten und nicht direkt bei übereinander gelegten Armen an eine Abwehrreaktion denken.

Achten Sie auf die eigene Körpersprache
Fast ebenso wichtig ist es, wie Sie auf Ihren Angehörigen wirken. Was also Ihre Körpersprache dem Angehörigen verrät. So kann ein Demenzkranker auch im fortgeschrittenen Verlauf der Krankheit ein Lachen erkennen und verstehen. Ein Lachen kann außerdem dazu beitragen, dass sich Ihr Angehöriger entspannt und sich geborgen fühlt. Hingegen verunsichert ihn ein unfreundlicher Gesichtsausdruck nur zusätzlich.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Körpersprache auch mit Ihrem Gesagten übereinstimmt. Ihr Angehöriger wird den Unterschied sonst bemerken und zusätzlich verwirrt sein.

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Aktualisiert am: 12.03.2014

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