Checkliste: Wie Sie einen Burnout verhindern!
Die Pflege der eigenen Familienmitglieder ist ein stressiger Fulltime-Job. Dabei stehen die pflegenden Angehörigen unter einer hohen physischen und psychischen Belastung. Nicht umsonst sind die meisten Menschen, die außerhalb des Berufslebens einen Burnout erleiden, pflegende Angehörige. Lesen Sie in unserer Checkliste, wie Sie in einem Burnout vorbeugen können!
Checkliste gegen den Burnout
- Gönnen Sie sich Pausen! Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, steht unter Dauerstress und hat das Gefühl, rund um die Uhr da sein zu müssen - auch an Sonn- und Feiertagen. Daher ist es wichtig, sich bewusst Auszeiten zu nehmen und auch mal Ferien zu machen.
- Vermeiden Sie eine körperliche Überbelastung! Vor allem Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Denn pflegende Angehörige heben und tragen oftmals viel zu schwere Lasten.
- Nehmen Sie Hilfe an! Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie die Pflege ganz allein stemmen. Lassen Sie sich helfen, wenn Ihnen jemand Unterstützung anbietet. Verstehen Sie es nicht als Kritik an Ihrer Kompetenz oder Verantwortung, wenn Ihnen jemand Arbeit abnehmen will.
- Halten Sie sich stets auf dem Laufenden, welche technischen Neuerungen Ihnen die Pflege erleichtern können. Je mehr solche Hilfsmittel die Selbstständigkeit des pflegenden Angehörigen stärken, desto weniger Stress haben Sie.
Pflege ist oft Stress pur - gönnen Sie sich daher Pausen!
- Suchen Sie den Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen. Halten Sie dabei bewusst Ausschau nach Selbsthilfegruppen. Dort können Sie Erfahrungen und nützliche Tipps austauschen. Gleichzeitig fühlen Sie sich in der Gruppe verstanden und können Kontakte aufbauen.
- Nutzen Sie auch Onlineforen, um sich mit anderen pflegenden Angehörigen zu vernetzen. Hilfreiche Plattformen zum Austausch und Kontakt sind beispielsweise das curendo-Forum, das Pflegeboard oder das Elternpflegeforum.
- Gehen Sie frühzeitig zum Arzt, falls Sie erste Anzeichen einer Depression bei sich erkennen. Ein Burnout ist meist die Folge einer durch Stress und Überforderung hervorgerufenen Erschöpfungsdepression.
- Auch pflegende Angehörige dürfen Träume haben. Trauern Sie nicht zu sehr um die Entbehrungen, die eine Pflege mit sich bringt. Setzen Sie sich stets neue Ziele und blicken Sie positiv in die Zukunft.
- Der wichtigste aller Tipps gegen einen Burnout ist: Schauen Sie auch auf sich selbst! Eine Pflege lässt sich nur dann durchhalten, wenn Sie sich selbst nicht aus den Augen verlieren. Vergessen Sie bei aller Aufopferung und Hinwendung zum pflegenden Angehörigen niemals, sich selbst wertzuschätzen und zu achten.
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