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von curendo.de Redaktion, veröffentlicht in Stressmanagement.

Stresstagebuch: Tipp für pflegende Angehörige

Tobias Hilsenbeck, curendo Redaktion Tobias Hilsenbeck

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Ein Stresstagebuch ist ein Mittel zur „Selbsterkenntnis“ – nämlich zum Erkennen persönlicher Stresssituationen. Wenn Sie diese durchschauen, können Sie konstruktiv damit umgehen. Auch zur Entlastung ist ein Stresstagebuch zu empfehlen, um den Ärger einfach einmal loszuwerden.

Stresstagebuch: Was Sie herausfinden können
Wahrscheinlich gibt es bei Ihnen in der Pflege mehrere „Stressmacher“, die Sie belasten. Neben der Entlastung, die sich meist beim Aufschreiben einer Stresssituation einstellt, hilft das Stresstagebuch Ihnen, wiederkehrende Stressauslöser zu identifizieren, damit Sie sie später vermeiden können.

Stresstagebuch: 1. Ereignisse und Personen
Lösen bestimmte Ereignisse oder Personen bei Ihnen Stress aus? Schreiben Sie auch „unwichtige“ Begebenheiten auf, die Sie belasten.



Stresstagebuch: Tipp für pflegende Angehörige

Stresstagebuch: 2. Tageszeiten
Führen Sie Ihr Stresstagebuch über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. Schreiben Sie detailliert auf, wann und wie lange Sie sich gestresst fühlten. Überprüfen Sie dann, ob es bestimmte Tageszeiten mit Stressauslösern gibt. Nutzen Sie diese Erkenntnis zum Stressabbau:

Sie erkennen, dass Sie sich meist mittags zwischen 12 und 13 Uhr mit Ihrem demenzkranken Angehörigen streiten. Nun werden Sie wahrscheinlich auch feststellen können, in welcher Situation es zum Streit kommt, beispielsweise weil Sie ihn zum Essen oder Trinken drängen. Lösen Sie das Problem, indem Sie die Nahrungs- und Getränkeaufnahme in kleinen Portionen über den ganzen Tag verteilt planen.

Stresstagebuch: 3. Stressreaktion
Wie äußert sich der Stress bei Ihnen? Welche Gefühle haben Sie, wie reagieren Sie? Wenn Sie erkennen, wie sehr eine Stresssituation Sie belastet, können Sie die Wichtigkeit besser einordnen. Auch verdrängen Sie Ihre Gefühle nicht, sondern erkennen Sie an: der erste Schritt zum wiedergefundenen inneren Gleichgewicht.

Stresstagebuch: 4. Wie stark empfinden Sie die Belastung?
Bewerten Sie in Ihrem Stresstagebuch Belastungen anhand einer Skala von Stärke 1 bis Stärke 3. Damit erkennen Sie, wo Sie mit dem Stressabbau ansetzen sollten.

Lesen Sie in der Artikelserie "Stresstagebuch"

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