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Für pflegende Angehörige gibt es bei Krankheit, Urlaub oder sonstigen Verhinderungen die Möglichkeit einen Antrag auf Kurzzeitpflege zu stellen. Ist dieser genehmigt, wird die Pflege dann durch eine professionelle Ersatzperson (z. B. in einem Pflegeheim) übernommen. Eine andere Möglichkeit stellt die Verhinderungspflege dar, welche ebenfalls bei der Pflegekasse beantragt werden kann, wenn die pflegende Person verhindert ist.  Die Aufwendungen für Pflege, soziale Betreuung und medizinische Behandlungspflege können in beiden Fällen bis zu einem Gesamtbetrag von 1.612 Euro pro Kalenderjahr von der Pflegekasse vergütet werden und dürfen sechs Wochen im Jahr in Anspruch genommen werden. Nicht verbrauchte Leistungsbeträge können teilweise der jeweils anders Versorgungsart übertragen werden, hier gelten allerdings spezielle Bedingungen.
Weiterhin kann die Betreuung des Pflegebedürftigen mit anderen Angehörigen, Ehrenamtlichen oder Freunden geteilt oder die Pflege in einer teilstationären Einrichtung in Anspruch genommen werden. In den teilstationären Einrichtungen kann der Pflegebedürftige tagsüber oder nachts professionell gepflegt und betreut werden.

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Aktualisiert am: 08.01.2015

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Was ist der Unterschied zwischen einem Pflegeheim und einer Pflege-WG?

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