Wie kann ein Parkinsonerkrankter morgens in Schwung kommen?

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Häufig ist es so, dass das morgendliche Aufstehen Parkinsonerkrankten sehr schwer fällt. Viele fühlen sich steif und haben teilweise auch Probleme mit dem Gleichgewicht. Um besser in Schwung zu kommen, empfiehlt es sich, dass die Morgentabletten bereits am Abend auf den Nachtisch mit einem Glas Wasser bereitgestellt werden. So kann der Erkrankte diese noch im Bett einnehmen und sich danach noch etwas ausruhen, bevor diese ihre Wirkung entfalten.
Dann sollte der Parkinsonerkrankte langsam und gemächlich in den Tag starten. Hektik und Stress verschlimmern häufig die Symptome. Um nicht aus der Ruhe zu kommen, kann man den Wecker früher stellen. Dann hat der Erkrankte ausreichend Zeit für die Tabletteneinnahme und für die Morgentoilette.
Sind die Symptome trotz frühzeitiger Tabletteneinnahme und ausreichend Zeit am Morgen noch sehr stark, sollte die Pflegperson bei komplizierten und nervenraubenden Aufgaben (z.B. das Zuknöpfen eines Hemdes) helfen.
Falls der Arzt noch keine Depot-Medikation für die Nacht angesetzt hat, hilft es nachzufragen, ob diese Tablettenform für den Erkrankten in Frage kommen könnte.

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Aktualisiert am: 07.08.2014

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