Wie schützt man sich vor einer Ansteckung durch eine Durchfallerkrankung?

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Wenn eine Person mehr als drei Mal täglich dünnflüssigen Stuhlgang hat, wird dieses Symptom als Durchfall bezeichnet. Gründe für einen Durchfall gibt es viele, z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Viruserkrankungen. Sollte bei einem Durchfallerkrankten eine Inkontinenzversorgung nötig sein, ist es sehr wichtig, dass dabei vom Pflegenden Einmalhandschuhe getragen werden. Nach der Versorgung sollten diese Handschuhe umgehend entsorgt und eine hygienische Händedesinfektion durchgeführt werden. Anschließend können die Hände dann wie gewohnt gewaschen werden. Weiterhin sollten die Flächen, die potenziell oder offensichtlich mit Stuhlgang in Kontakt gekommen sind (z.B. die Toilettenbrille), mit einem geeigneten Flächendesinfektionsmittel desinfiziert werden. Ist die Person nicht kontinent, schützt den Pflegenden trotzdem eine regelmäßige Flächendesinfektion der Toilette. Auch sollte der Pflegende vor jeder Nahrungsaufnahme seine Hände desinfizieren. Dadurch kann vermieden werden, dass Durchfallkeime, die an den Händen des Pflegenden sein können, über die Nahrung aufgenommen werden und zu einer Erkrankung führen. Um eine Keimverteilung in der Wohnung zu vermeiden, sollte der Durchfallerkrankte nach dem Toilettengang seine Hände nicht nur waschen, sondern auch desinfizieren.

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Aktualisiert am: 07.08.2014

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Schützt eine Händesdesinfektion zeitgleich die Pflegenden und Pflegebedürftigen?

Kann ich Einmalhandschuhe desinfizieren und dann weiter benutzen?

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