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4 Säulen der Demenzprophylaxe – Demenz vorbeugen, geht das?

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Derzeit sind etwa 1,4 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Bis 2050 wird die Zahl voraussichtlich auf 2,6 Millionen steigen. Die Angst in der Bevölkerung, selbst zu erkranken, ist hoch. Die Frage nach Maßnahmen gegen Demenz ist hochaktuell. Es wird mit Hochdruck dazu geforscht, ob man Demenz vorbeugen kann. Lernen Sie hier die 4 Säulen der Vorbeugung von Demenzerkrankungen kennen.

Die Demenz zählt zu den typischen Alterserkrankungen. Je höher das Lebensalter, desto höher auch das Risiko einer Erkrankung. Vor dem 70. Lebensjahr ist das Auftreten von Demenz eher gering. Ab einem Alter von etwa 80 Jahren leiden etwa 20% der Senioren an einer Demenzform, ab 90 sogar jeder Dritte.

Die Frage nach gesundem Altern, mit möglichst wenig Erkrankungen oder Einschränkungen ist hochaktuell. Lernen Sie hier die 4 Säulen des gesunden Alterns kennen, wie Sie gesund und fit bleiben und damit auch Ihr Risiko für eine Demenzerkrankung senken.

1. Du bist, was Du isst!

Forschungen zeigen, dass die Ernährung eine maßgebliche Rolle spielt. Besonders die traditionelle mediterrane Küche hat positive Auswirkungen auf die gesamte Gesundheit, körperlich wie geistig. Die Ernährung im Mittelmeerraum hat einen hohen Anteil an Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten. Fisch, Milchprodukte und Rotwein werden regelmäßig genossen. Der Anteil von rotem Fleisch und Geflügel ist gering. Außerdem wird Fett hauptsächlich in Form von Olivenöl aufgenommen. Tierische Fette werden weniger verwendet.

2. Bleiben Sie in Bewegung!

Mit Bewegung beugen Sie einer Demenz vor. Schon die alten Römer wussten: in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Bewegung fördert die geistige Fitness. Wenn Sie sich bewegen, wird die Hirndurchblutung verbessert, die Versorgung mit Sauerstoff steigt. Die Fähigkeit zu Konzentration und Gedächtnisleistung wird gesteigert. Je mehr Muskeln Sie aufbauen, desto besser ist Ihr Stoffwechsel. Bewegung ist gesund für Herz und Hirn. Dabei geht es nicht um Schwitzen in einem Fitness-Studio. Laufen Sie so viel wie möglich zu Fuß, gehen Sie regelmäßig schwimmen, benutzen Sie Ihr Fahrrad an Stelle des Autos.

3. Fordern Sie Ihr Hirn!

Bleiben Sie neugierig und interessiert. Das ist die beste Voraussetzung, um geistig fit zu bleiben. Je mehr Sie Ihr Gehirn fordern, desto mehr Nervenzellen werden miteinander verknüpft und gestärkt. Sprachen kommt eine besondere Rolle zu. Das Lernen, besonders aber das Sprechen einer fremden Sprache senkt das Alzheimer-Risiko.

Dabei spielt sowohl das Neuerlernen, als auch die Kommunikation mit anderen Menschen eine wichtige Rolle. Schauen Sie einmal in das Programm Ihrer örtlichen Volkshochschule, Kirchengemeinde oder Bürgerzentrum. Es wird mittlerweile eine Vielfalt an Kursen – gerade für Senioren – angeboten.

4. Bleiben Sie in Kontakt!

Allein lebende Personen haben ein deutlich höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken, als Menschen, die in einer Partnerschaft oder Familie leben. Wer isoliert lebt, verzichtet auf Anregung und Gedankenaustausch, die das Gehirn fordern und aktivieren. Im Alter schrumpft der Bekanntenkreis häufig durch Umzug zu den Kindern oder Tod von Freunden und Bekannten. Werden Sie aktiv und erweitern Sie Ihren Bekanntenkreis. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Volkshochschule, Kirchengemeinde oder anderen Einrichtungen. Es werden die unterschiedlichsten Veranstaltungen für Senioren angeboten. In vielen Tageszeitungen finden Sie entsprechende Hinweise.

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Kategorien: Demenz

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