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5 Tipps: Was tun bei beginnender Harninkontinenz?

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Häufig stellt sich bei Demenzkranken auch im frühen Stadium eine Harninkontinenz ein. Dabei handelt es sich um die abnehmende Fähigkeit, die Blase zu kontrollieren. Dies ist Betroffenen sehr oft peinlich und unangenehm. Lesen Sie hier 5 Tipps, wie Sie mit einer beginnenden Harninkontinenz bei Ihrem Angehörigen umgehen können.

Wenn Pflegende Angehörige eine Harninkontinenz bei Ihrem Pflegebedürftigen feststellen, müsse sie sehr vorsichtig und sensibel damit umgehen. Ansonsten kann es passieren, dass Erkrankte aus Scham ungehalten oder aggressiv reagieren und beginnen, nasse Wäsche oder Slipeinlagen zu verstecken.

Häufig spürt eine demenzerkrankte Person im frühen Stadium den Harndrang und kann ihn auch einordnen. Körperliche Einschränkungen führen dazu, dass die Toilette nicht rechtzeitig erreicht wird. Suchen Sie mit dem Demenzerkrankten gemeinsam nach einer Lösung für das Problem. Ansonsten kann eine beginnende Harninkontinenz zu einer großen Belastung für Betroffene und Pflegende werden.

Wir haben für Sie 5 Tipps zusammengestellt, wie Sie bei einer beginnenden Harninkontinenz Ihres Angehörigen richtig reagieren.

1. Bleiben Sie ruhig und reden Sie sachlich darüber.
Es ist eine unangenehme und peinliche Situation für Betreuungsperson und Demenzkranken. Handelt es sich um nahestehende Personen wie Eltern oder andere Angehörige, fällt es meist doppelt schwer, über solche intimen Themen zu reden. Versuchen Sie, Ihre eigene Scham zu überwinden.

2. Seien Sie nicht verärgert oder aufgebracht.
Bedenken Sie, dass Inkontinenz Folge einer Erkrankung ist. Betroffene sind meist selbst schockiert und schämen sich. Verzichten Sie auf Schuldzuweisungen. Das kann bewirken, dass Ihr Angehöriger seine Wäsche versteckt oder anderweitig versucht, das Problem zu vertuschen.

3. Beobachten Sie Zeitpunkt und Umstände des Auftretens der Inkontinenz.
Vermutlich werden Sie Wiederholungen oder eine Regelmäßigkeiten entdecken. So erhalten Sie Hinweise, zu welchem Zeitpunkt Ihr Angehöriger die Toilette aufsuchen sollte. Erinnern Sie ihn zu gegebener Zeit an den Toilettengang.

4. Lassen Sie sich im Sanitätshaus über Hilfsmittel beraten.
Überprüfen Sie das Bad und die Toilette auf Bequemlichkeit und Erreichbarkeit.
Ist die Toilette hoch genug? Kann Ihr Angehöriger alleine wieder aufstehen? Hilfsmittel wie eine Toilettensitzerhöhung zum Aufstecken werden von Krankenkasse übernommen. Ist genügend Platz, um die Toilette mit einem Rollator zu erreichen? Lassen Sie Handgriffe anbringen, an denen sich Ihr Angehöriger festhalten und hochziehen kann. Ist der Raum warm genug? Kalte Räume laden nicht dazu ein, sich dort zu entkleiden.

5. Achten Sie auf lockere, bequeme Kleidung.
Hosen mit Gummibund lassen sich schnell und einfach herunterziehen. Tauschen Sie Knöpfe oder Häkchen gegen Klettverschlüsse aus. Dies hilft Ihrem Angehörigen, wenn es mal „ganz schnell gehen“ muss.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Alzheimer, Demenz

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