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7 Tipps für den Umgang mit Demenzkranken

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Das Zusammenleben mit Menschen mit Demenz kann sehr anstrengend sein. Häufig nerven besonders die alltäglichen Kleinigkeiten. Betroffene machen in den Augen Gesunder immer wieder die gleichen Fehler, erzählen die gleichen Geschichten, fragen dieselben Dinge. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie mit der schwierigen Situation umgehen können.

Sich in Geduld üben

Gerade im normalen, stressigen Alltagsgeschehen kann es passieren, dass man vergisst, dass manche Dinge bei Demenzerkrankten nicht ankommen und von ihnen nicht umgesetzt werden können.

Aufgaben, die ein intaktes Lern- und Merkvermögen oder ausführliche Erklärungen erfordern, sollten nicht gestellt werden. Auch logische Erklärungen sind sinnlos. Häufig führen diese Kommunikationssituationen zu Spannungen zwischen Erkrankten und Angehörigen. Es entstehen Frustration oder Aggression bei allen Beteiligten.

Wie Sie Ihre Grundhaltung verbessern können

Lesen Sie hier 7 Tipps, wie Sie Ihre Grundhaltung zugunsten eines entspannten Umganges mit Ihrem erkrankten Angehörigen ausrichten können:

  1. Menschen mit Demenz brauchen Zeit.
    Bleiben Sie geduldig und lassen Sie Ihrem Angehörigen Zeit für seine Reaktion auf Ihre Frage oder Aufforderung. Dies kann auch schon mal einige Minuten dauern.
  2. Geben Sie Anweisungen in kurzen, klaren Sätzen.
    Meiden Sie lange, ausführliche Erklärungen. Diese irritieren Menschen mit Demenz. Der Sinn und Inhalt Ihrer Worte wird nicht verstanden.
  3. Vermeiden Sie fruchtlose Diskussionen.
    Wenn Sie merken, dass sinnlose, langwierige Debatten entstehen, lenken Sie lieber ab und versuchen Sie, das Thema zu wechseln.
  4. Versuchen Sie, Beschuldigungen zu überhören.
    Ihr Angehöriger meint nicht Sie direkt, sondern hat Angst und ist verunsichert, wenn für ihn wichtige Gegenstände in seiner Wahrnehmung verschwunden sind.
  5. Sorgen Sie für Routine und Beständigkeit.
    Dies bringt für Ihren Angehörigen Sicherheit, Struktur und Fixpunkte in den Alltag. Feste Tages- oder Wochenabläufe erleichtern die Orientierung und helfen, Alltagskompetenzen zu erhalten.
  6. Versuchen Sie, verständnisvoll zu bleiben.
    Dies fällt mitunter sehr schwer. Versuchen Sie zu bedenken, dass der Demenzerkrankte Sie mit seinem Verhalten nicht verärgern will, sondern seine eigene, für ihn schlüssige Logik verfolgt.
  7. Seien Sie großzügig mit emotionaler Zuwendung.
    Nehmen Sie Ihren Angehörigen öfter mal in den Arm und sagen Sie ihm, dass Sie ihn lieb haben und schätzen. Dies tut Ihnen und Ihrem Angehörigen gut und wird eine angespannte Situation in eine positive Richtung lenken.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Alzheimer

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Alzheimer

Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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