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7 Tipps zur regelmäßigen, ausgewogenen Ernährung Demenzerkrankter

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Ältere Menschen sind von Mangel- und Unternährung bedroht. Im Alter nimmt der Appetit ab. Bei einer beginnenden Demenz wird das Essen häufig vergessen oder durch einhergehende Depressionen abgelehnt.

Ursachen für die Ablehnung von Essen

Zur Appetitlosigkeit und generellen Ablehnung des Essens können Nebenwirkungen von Medikamenten, Schmerzen oder schlecht sitzende Prothesen hinzukommen. Mangelernährte Menschen sind anfälliger für Infektionen, Wunden heilen schlechter, der Allgemeinzustand ist insgesamt reduziert.

Lesen Sie hier 7 Tipps, wie Sie Ihrem Angehörigen helfen können, sich regelmäßig und ausreichend zu ernähren:

1. Achten sie auf Routine und sich wiederholende Rituale

Gerade zu Beginn einer Demenz bieten eine feste Tagesstruktur und bekannte Abläufe Sicherheit und helfen beim Erhalt der Selbstständigkeit. Regelmäßige Essenszeiten sollten eingehalten werden. Erinnern Sie Ihren Angehörigen bei Bedarf mit einem Telefonanruf oder einem Tagesplan am Küchenschrank daran.

2. Lassen Sie sich Zeit bei den Mahlzeiten

Wenn Sie gemeinsam essen, achten Sie darauf, dass Ruhe und ausreichend Zeit vorhanden sind. Handlungen und Gedanken verlangsamen sich bei Demenz. Kommen Hektik oder Unruhe hinzu, fühlen sich Erkrankte unter Druck gesetzt und brechen die Mahlzeit vorzeitig ab.

3. Achten Sie auf regelmäßige Bewegung

Nach einem kleinen Spaziergang „um den Block“ schmeckt es gleich besser. Frische Luft und wechselnde Eindrücke helfen gleichzeitig dabei, die Symptome einer Depression zu lindern.
Depressionen sind gerade bei einer Demenz im Anfangsstadium häufige Begleiterkrankungen. Diese können auch für Appetitlosigkeit verantwortlich sein.

4. Unterstützen Sie Ihren Angehörigen bei der selbstständigen Zubereitung von Mahlzeiten

Solange es möglich ist, sollte Ihr Angehöriger selbst kochen. Sorgen Sie dafür, dass Lebensmittel im Haushalt vorrätig, die Ihr Angehöriger gerne isst und einfach zubereitet werden können.
Ältere Menschen essen beispielsweise meist lieber Kartoffeln als Nudeln. Präparieren Sie notfalls den Herd so, dass nur eine Platte funktioniert. Dies ist für Menschen mit Demenz einfacher zu kontrollieren als vier Platten gleichzeitig.
Gemeinsames Kochen, bei dem Demenzkranke ihre Rezepte und Erfahrungen weitergeben können, stärkt das Selbstbewusstsein und hilft, die Alltagskompetenz zu erhalten.

5. Achten Sie auf regelmäßige Verdauung

Verstopfung ruft unangenehme Völlegefühle, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit hervor. Wer einige Tage lang nicht zur Toilette gehen kann, wird Mahlzeiten ablehnen. Auch Unruhe wird durch den Verhalt von Stuhlgang verstärkt.

6. Überprüfen Sie die Medikamente auf Nebenwirkungen

Lesen Sie die Beipackzettel. Verschiedene Medikamente können Magenbeschwerden oder Appetitlosigkeit hervorrufen. Besprechen Sie diese mit dem behandelnden Arzt. Bei manchen Wirkstoffen sollte gleichzeitig ein Magenschutz verabreicht werden, um Schädigungen der Magenschleimhaut zu verhindern.

7. Sorgen Sie für regelmäßige Zahnarztbesuche

Schlecht sitzende Prothesen erschweren das Kauen. Druckstellen oder Entzündungen des Zahnfleisches sind schmerzhaft und sorgen dafür, dass nur wenig oder einseitig gegessen wird. Häufig werden Haferschleim, Grießbrei oder Pudding bevorzugt. Dies führt zu Vitamin- und Nährstoffmangel.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.06.2015 aktualisiert.

Kategorien: Demenz

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