Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse

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Die Pflege eines Angehörigen ist eine starke Belastung. Sie laufen auch selbst Gefahr, krank zu werden. Achten Sie deshalb frühzeitig auf Warnsignale und beugen Sie Überforderung und Erschöpfung vor. Prüfen Sie hier, ob Sie Entlastung brauchen.

eine Tasse TeeFoto: © freephotocc | Pixabay.com

Vielfältige Aufgaben – die ganze Zeit über

Die Pflege Ihres Angehörigen führt neben der körperlichen Belastung auch zu Grenzerfahrungen für Ihre Psyche. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Sie sich stark erschöpft fühlen, je länger die Pflege andauert. Schließlich müssen Sie viele Rollen auf einmal spielen: Sie sind Krankenschwester, Schwerstarbeiter, Manager, Animateur und nehmen daneben noch die gewohnte Rolle gegenüber Ihrem Angehörigen ein. Dies alles 24 Stunden am Tag, wenn Sie nicht schon Angebote der Teilzeitpflege oder Ähnliches in Anspruch nehmen.

Brauchen Sie Unterstützung?

Als Pflegende oder Pflegender vollziehen Sie einen ständigen Balanceakt. Sie möchten Ihren Angehörigen bestmöglich versorgen und die eigene Überforderung vermeiden. Jeder Mensch, der den ganzen Tag über einen längeren Zeitraum für einen anderen da ist, läuft Gefahr, überlastet zu sein. Achten Sie deshalb auf Ihre eigenen Bedürfnisse. Fragen Sie sich anhand der unten aufgeführten Fragen, ob Sie mehr Unterstützung und Entlastung benötigen.

Ihre Checkliste zur Entlastung

  • Fühlen Sie sich chronisch müde oder antriebslos?
  • Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie oft ohne Grund gereizt sind. Vielleicht empfinden Sie Ihren Angehörigen als eine Bedrohung, weil die Pflege Sie stark einschränkt. Stellen Sie selbst oder Ihre Freunde und Ihr Partner fest, dass Sie immer sarkastischer und zynischer werden?
  • Ist es schon länger her, dass Sie Lebensfreude gespürt haben? Oft ertappen Sie sich vielleicht bei dem Gefühl, dass Sie keine Zeit mehr für sich selbst haben. Sie weinen vielleicht häufig.
  • Haben Sie Ihren Appetit verloren und nehmen Sie immer weiter ab? Hat Ihr Alkoholkonsum zugenommen? Nehmen Sie zu viele Medikamente ein?
  • Denken Sie wegen der Belastung an Selbstmord?

Auswertung der Checkliste

Wenn Sie auch nur eine der Fragen und Aussagen mit Ja beantwortet haben, sollten Sie sich mehr Entlastung holen und Freiräume schaffen. Haben Sie mehr als eine Frage oder Aussage bejaht, ist es sehr dringend, dass Sie sich um Hilfe bei der Pflege bemühen.

Es gibt viele Fachleute, die Sie beraten können, wie Sie von zu Hause aus bei Ihrer Pflege auf die Hilfe von entsprechenden Diensten zurückgreifen können, wie Pflegedienste, Tagespflege und Betreuungsdienste.

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Verfasst von: Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 25.07.2016 aktualisiert.

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Kategorien: Stress

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