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Alternative Therapie bei Alzheimer: Brainfood, Nasenspray und Co

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Demenz ist nicht heilbar! Die Schulmedizin hält lediglich Medikamente zur Verfügung, die den Verlauf um etwa ein bis zwei Jahre verzögern können. Diese deprimierende Nachricht hat sich mittlerweile längst herumgesprochen. Bei derzeit über einer Million Menschen mit Demenz wird mit Hochdruck nach Alternativen gesucht. Lesen Sie hier, was alternative und pflanzliche Wirkstoffe bei Alzheimer, wie z. B. Brainfood leisten können.

Dimebon

In der ehemaligen Sowjetunion ist dieses Medikament seit 1983 als Schnupfenmittel auf dem Markt. Im Jahre 2008 kam eine russische Studie an die Öffentlichkeit, die spektakuläre Erfolge in der Alzheimer-Therapie nachweisen wollte.

Der Wirkstoff habe eine Schutzwirkung auf die Mitochondrien, den Energielieferant von Nervenzellen. Im Westen wurde eine Reihe von Untersuchungen an insgesamt fast 600 Alzheimererkrankten in Auftrag gegeben. 2010 musste bekannt gegeben werden, dass eine Wirksamkeit außer gegen die verstopften Nasen der Betroffenen nicht nachgewiesen werden konnte.

Gingko

Extrakten aus den Blättern und Samen des Gingko biloba Baumes werden seit vielen Jahrhunderten eine heilsame Wirkung nachgesagt. Sie sollen den "Niedergang von Nervenzellen" verhindern, zur Stärkung von Konzentration und Merkfähigkeit im Alter dienen und sich somit positiv auf das Gedächtnis und die kognitiven Leistungen auswirken.

Außerdem sollen sie den Körper vor gefährlichen freien Radikalen aus der Luft schützen. In einer großangelegten Studie wurden etwa 3000 Teilnehmer zwischen 72 und 96 Jahren durch US-amerikanische Mediziner über sechs Jahre begleitet. Die Hälfte der Gruppe nahm ein Gingko-Präparat ein, die andere Hälfte ein wirkungsloses Placebo-Präparat. Es konnte kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen ausgemacht werden.

Knoblauch

Knoblauch wird als Brainfood ("Gehirnnahrung") angepriesen. Knoblauchknollen liefern Alliin. Dieser Stoff soll die Durchblutung im Gehirn steigern und die Cholesterinablagerung verhindern. Außerdem soll es die "freien Radikalen" binden.

Freie Radikale sind defekte, aggressive, schnell reagierende Sauerstoffmoleküle, die als Zwischenprodukt des menschlichen Stoffwechsels entstehen. Sie sollen das Erbgut angreifen, das Gehirn vorzeitig altern lassen und so Demenz und Alzheimer auslösen. Laut den offiziellen Leitlinien der Universität Witten-Herdecke kann eine Wirkung in der Alzheimer-Therapie oder -vorbeugung aus wissenschaftlicher Sicht nicht bestätigt werden.

Ginseng

Ginseng ist eine asiatische Staudenpflanze aus der Familie der Araliengewächse, verwandt mit dem Efeu. Die Wurzeln werden zum Heilmittel verarbeitet. Ginseng soll die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessern.

Dies wurde in einer kleinen Studie mit 60 Bewohnern eines Altenheims über 100 Tage untersucht. Die Personen, die Ginsengpräparate eingenommen hatten, litten nach diesem Zeitraum weniger unter altersbedingten Beschwerden wie Schwindel, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Herzklopfen. Auch soll sich die Merkfähigkeit, der sprachliche Ausdruck und insgesamt die psychische Leistungsfähigkeit verbessert haben.

In der Alzheimertherapie soll Ginseng einen positiven Einfluss auf die schädlichen Eiweißablagerungen im Gehirn von Erkrankten haben. Die therapeutische Wirkung von Ginseng auf die Alzheimer-Erkrankung kann laut der Universität Witten-Herdecke ebenfalls wissenschaftlich nicht belegt werden.

Vitamine

Britische und norwegische Forscher haben in einer 2010 veröffentlichten Studie nachgewiesen, dass die Vitamine B12, B6 und Folsäure Hirnschwund um 30% reduzieren können. 168 ältere Freiwillige (über 70 Jahre) haben über einen Zeitraum von 2 Jahren hohe Dosen dieser Vitamine eingenommen.

Diese Vitamine hätten einen schützenden Effekt auf die Hirnstruktur und könnten so Alzheimer vorbeugen. Weitere Studien müssen folgen, um zu überprüfen, ob über den Hirnschwund hinaus eine Auswirkung auf die Alzheimer-Erkrankung vorliegt. Ältere Menschen werden davor gewarnt, Vitamine in hohen Dosierungen einzunehmen. Es existieren noch zu wenige Aussagen über die Langzeitwirkung hoher Dosierungen.

Diese werden teilweise mit der Auslösung von Krebs in Verbindung gebracht. Die Vitamine können ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden. Kartoffeln, Fisch, Fleisch, Sauerkraut, Bananen, Eier und Hülsenfrüchte sind natürliche Lieferanten von Vitamin B.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 12.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Alzheimer

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