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Alzheimer-Demenz: Veränderungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen

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Persönlichkeitsveränderungen bei Alzheimer-Demenz beschäftigen uns am meisten. Denn als pflegender Angehöriger sind spontane Lachattacken oder Wutausbrüche am wenigsten nachvollziehbar. Aber in der Realität der Demenzkranken sind diese Reaktionen vollkommen logisch. Dementsprechend kann ihr Angehöriger ihre Reaktion auf solche Ausbrüche auch nicht wirklich verstehen.

Persönlichkeitsveränderungen bei Alzheimer-Demenz
Die Persönlichkeitsveränderungen, die Alzheimer-Demenz auslöst, sind meist sehr befremdlich. Den Menschen, den Sie einmal kannten, werden Sie in verschiedenen Situationen nicht mehr wiedererkennen. Anfangs sind diese Veränderungen noch eher unscheinbar. Steht die Vergesslichkeit noch im Vordergrund, fällt den meisten Angehörigen die emotionale Gleichgültigkeit zunächst nicht auf.

Doch im weiteren Verlauf kommt es häufig zu einer verstärkten Antriebslosigkeit bis hin zur Apathie (Teilnahmslosigkeit). Dann kommt es meistens zu einem Rückzug aus dem Freundes- und Familienkreis und zu einem Interessenverlust an den früher geliebten Hobbys.

Manche Demenzkranke entwickeln auch ein enthemmtes, sozial unangemessenes, taktloses oder sehr aggressives Verhalten. Diese Verhaltensveränderungen können z. B. dazu führen, dass Ihr Angehöriger einen Ladendiebstahl begeht, nur noch bestimmte Speisen zu sich nimmt, sich ständig die Hände wäscht, unterschiedliche Dinge sammelt, spontan laut loslacht oder einen Wutanfall bekommt.

Die Pflege wird umso problematischer, je enthemmter der Demenzkranke ist. Gutes Zureden ist hier meist vergebens und die Lenkung gestaltet sich auch mangels einer Krankheitseinsicht als sehr schwierig.

Die Veränderungen im Sozialverhalten und die Persönlichkeitsstörung lassen sich nur sehr schwer beeinflussen. Besonders schwierig ist der Umgang mit aggressivem Verhalten.

Tipps für den Umgang mit geändertem Sozialverhalten durch Alzheimer-Demenz

  • Wenn Ihr Angehöriger unter Verhaltensveränderungen leidet, müssen Sie ein entsprechendes Feingefühl für ihn aufbauen. Ansonsten erzeugen Sie bei ihm nur Widerstand.
  • Versuchen Sie Ihren Angehörigen zu beschäftigen, z. B. mit Zeichnen oder Basteln. Dies hilft ihn auszulasten und kann damit Aggressionen mildern.
  • Unterstützen Sie Ihren Angehörigen auch, wenn Sie die Beschäftigungen nicht verstehen oder für sinnlos halten. So kann es vorkommen, dass ein Erkrankter stundenlang in derselben Zeitung liest. Hinterfragen Sie dies nicht, sondern lassen Sie ihn einfach gewähren. Dies kann sein Wohlbefinden steigern und sich positiv auf sein Verhalten auswirken.
  • Wenn Ihr Angehöriger eher zum Rückzug und Antriebslosigkeit neigt, sollten Sie ihm angenehme Tätigkeiten anbieten. Zudem haben Sie die Möglichkeit ihn durch Lob anzuspornen und positiv zu verstärken.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 12.03.2014 aktualisiert.

Kategorien: Alzheimer Symptome

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