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Alzheimer für Kinder buchstabiert und erklärt

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Je mehr Kinder über die Alzheimer-Krankheit wissen, desto besser können sie verstehen, warum Opa oder Oma sich auf einmal so merkwürdig verhalten, ungewohnte Dinge tun oder sagen. Versuchen Sie, Fragen von Kindern zur Demenzerkrankung so gut wie möglich zu beantworten. Nehmen Sie zum Beispiel das Alphabet als spielerische Hilfe für Ihre Erklärungen.

Spielerisch etwas über Demenz lernen

Es gibt mittlerweile eine Reihe guter Kinder- und Jugendbücher, in denen Demenz altersgerecht erklärt wird. Nehmen Sie daraus immer wieder einmal einzelne Aspekte und sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber. Damit das Ganze einen spielerischen Charakter bekommt, nehmen Sie das Alphabet als Aufhänger. Lassen Sie auch die Kinder überlegen, ob ihnen zu den jeweiligen Buchstaben eine Frage zum Thema Demenz einfällt.

Alzheimer von A bis R erklärt

A wie Alois Alzheimer: Der Entdecker der Krankheit lebte von 1864 bis 1915 und fand die Krankheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der „Anstalt für Irre und Epileptische“ in Frankfurt am Main.

L Lange, schwierige Sätze vermeiden: Einfache, kurze Sätze oder konkrete Fragen können Demenzkranke leichter verstehen.

Z wie Zeit: Menschen mit Demenz leben nicht im „Jetzt und Hier“, sondern in ihrer eigenen Zeit. Sie erinnern sich meistens nur noch an die Zeit ihrer Kindheit oder Jugend.

H wie Hören: Je geduldiger man einem Menschen mit Alzheimer zuhört, desto besser kann man ihn verstehen und herausfinden, was er gerade braucht oder gerne möchte.

E wie Erinnerungen: Demenzerkrankte leben in ihren Erinnerungen. Bilder, Fotos oder alte Gegenstände können ihnen helfen, diese zu begreifen und ihrer Umwelt davon zu berichten.

I wie Innen: Die Alzheimer-Krankheit spielt sich innen im Gehirn ab. Von außen kann man keinem Menschen mit Alzheimer ansehen, was in seinem Kopf passiert.

M wie Mut zusprechen: Demenzkranke werden schnell mutlos und traurig, weil sie merken, wie die Krankheit fortschreitet und was sie alles nicht mehr können. Es tut ihnen gut, wenn man ihnen Mut zuspricht und sie spüren, dass ihre Familie sie noch genauso lieb hat wie vor der Erkrankung.

E wie Entdeckung der Krankheit: Alois Alzheimer entdeckte die Krankheit an einer Frau namens Auguste D. Er betreute sie in Frankfurt im Krankenhaus. Sie fiel ihm wegen ihrer extremen Vergesslichkeit auf. Nach ihrem Tod untersuchte er ihr Gehirn und fand dort abgestorbene Nervenzellen und Knäuel von Eiweißablagerungen, die die Nervenzellen zerstört und das Gehirn hatten schrumpfen lassen.

R wie Respekt: Menschen mit Alzheimer müssen mit dem gleichen Respekt behandelt werden wie vor der Erkrankung. Auch wenn sie sich manchmal merkwürdig, sind es immer noch Erwachsene und die gleichen Großeltern. Kranke Menschen sind nicht weniger wert, nur weil sie krank sind!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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