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Alzheimer-Risikodiagnostik: rasche Klarheit bei Gedächtnisstörungen

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Hirnleistungsstörungen können in jedem Alter auftreten und weisen nicht immer auf eine Demenzerkrankung hin. Um Klarheit zu bekommen, bieten Kliniken mit Gedächtnisambulanzen die Alzheimer-Risikodiagnostik nun auch routinemäßig an, um allen Betroffenen zu einer schnellen Diagnose zu verhelfen.

Inzwischen haben viele größere Kliniken sogenannte Gedächtnisambulanzen, auch Memory-Kliniken genannt. Jeder kann eine solche Fachambulanz besuchen, wenn Probleme wie Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen oder Erinnerungslücken auftreten. Bevor Sie oder Ihr Angehöriger sich ständig Sorgen um den Gesundheitszustand machen, suchen Sie so bald wie möglich eine Gedächtnisambulanz auf.

Dort werden Sie von einem kompetenten Team empfangen, das mit kurzen Tests und mithilfe der Alzheimer-Risikodiagnostik (ARDX) schnell herausfindet, ob Sie gesund oder krank sind. Die ARDX besteht aus einem bildgebenden Verfahren, mit dem hirnorganische Veränderungen nachgewiesen werden können, die für Alzheimer typisch sind. Die Untersuchung ist völlig ungefährlich.

Auch andere Erkrankungen können Störungen im Gehirn auslösen

Nach einer ausführlichen Besprechung Ihrer Symptome werden neurophysiologische Untersuchungen gemacht. So können die Fachärzte feststellen, welche Leistungen im Bereich der Orientierung, Sprache, Denken und Erinnern vorliegen und ob Sie beziehungsweise Ihr Angehöriger andere Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen oder eventuell Störungen aufgrund falscher Lebensweise hat, zum Beispiel durch Ernährung, Alkohol, Schlafstörungen oder Stress. Durch die Behebung solcher Probleme verschwinden auch die Hirnleistungsstörungen wieder, es sei denn, sie haben bereits einen bleibenden Schaden hinterlassen (Alkohol).

Biomarker verhelfen zu exakten Diagnosen

Mit dreidimensionalen Aufnahmen des Kopfes (MRT) kann eine Diagnose mit großer Sicherheit bestätigt werden. Auch sogenannte Biomarker werden zunehmend eingesetzt, um nervliche Schädigungen und Veränderungen im Gehirn exakt lokalisieren und bildlich darstellen zu können. Die Kombination beider Verfahren ist inzwischen als Dienstleistung allen Menschen in Vorsorgezentren zugänglich. Somit ist eine frühe Diagnose möglich, um bei einer Demenzerkrankung rechtzeitig mit einer Therapie beginnen zu können und damit wertvolle Zeit zu gewinnen. Bei unbegründeten Symptomen erfahren Sie als Patient Erleichterung und können Ihr Leben unbeschwert genießen.

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