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Alzheimer und Demenz: Diese Früherkennungstests können helfen

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Bis heute kann man eine beginnende Alzheimer- oder andere Demenzerkrankung nicht vollkommen sicher diagnostizieren. Die bestehenden Früherkennungstests, mit deren Hilfe der Arzt andere Erkrankungen ausschließen kann, können jedoch helfen, eine Vermutung auszusprechen.

MMST: Test zur Überprüfung der kognitiven Fähigkeiten

Um erste Anzeichen von Alzheimer-Symptomen zu überprüfen, wird unter anderen der Mini Mental Status Test (MMST) verwendet, der die wichtigsten Hirnleistungen abfragt. Der Patient sollte das aktuelle Datum und den Ort kennen, an dem er sich befindet.

Außerdem muss er Rechenübungen machen, rückwärts buchstabieren, sich an genannte Dinge erinnern, einen Satz auf Anhieb fehlerfrei nachsprechen, mehrteilige Befehle in der richtigen Reihenfolge ausführen, einen sinnvollen Satz aufschreiben und eine einfache Figur nachzeichnen. Je nach Anzahl der erreichten Ergebnisse kann man eine Demenz ausschließen oder vermuten.

DemTect: Test zur Früherkennung von Demenzerkrankungen

Dieser Test lässt sich noch schneller durchführen als der MMST, sagt aber nichts über die Fähigkeit aus, die mit dem Reproduzieren von gesehenen Dingen (z.B. Formen) verbunden ist. Auch hierbei muss sich der Patient eine Wortliste merken. Er soll zudem Ziffern in Worte umwandeln und umgekehrt, möglichst viele Dinge nennen, die man im Supermarkt kaufen kann, und Zahlenfolgen rückwärts aufsagen.

Am Ende des Tests soll nochmals die anfangs genannte Wortliste wiederholt werden. Die Punktzahl der Ergebnisse hängt auch davon ab, ob die Person unter oder über 60 Jahre alt ist.

TFDD: Test zur Früherkennung der Demenz mit Depressionsabgrenzung

Neben einer Wortliste, von der sich der Patient so viele Wörter merken soll wie möglich, soll er das aktuelle Datum und die Jahreszeit wissen. Er muss auch die anderen Jahreszeiten aufzählen sowie ihnen die Monate zuordnen können.

Anschließend soll der Patient eine bestimmte Bewegung ausführen und dann ein Ziffernblatt mit einer bestimmten Uhrzeit aufmalen. Danach soll die Wortliste wiederholt werden. Anhand einer eigenen Wortliste wird die sprachliche Flüssigkeit überprüft. Zum Schluss vermerkt der Arzt, ob der Patient ausgeglichen wirkt oder nicht. Der Patient selbst muss ebenfalls angeben, wie er sich fühlt.

Uhrentest: Räumlich-visuelle Fehler deuten auf eine Demenz hin

Um diesen Test durchzuführen, bekommt der Patient ein Blatt Papier, auf dem ein Kreis eingezeichnet ist. Außerdem bekommt er gesagt, wo oben und unten ist. Nun muss er das Ziffernblatt sowie die Zeiger einzeichnen, die auf eine bestimmte Uhrzeit eingestellt sein sollen.

Je nachdem, wie gut der Patient die Aufgabe bewältigen kann, wird sie nach Punkten bewertet, d. h. für jedes nicht gelöste Detail wie falsch eingezeichnete Zeiger, fehlerhaftes Ziffernblatt oder gar keine Zeichnung bekommt er einen Punkt. Bereits ab drei Punkten besteht ein Verdacht auf eine Demenzerkrankung.

Den Test-Termin in Ruhe angehen

Selbst wenn ein Test nur wenige Minuten dauert: Viele Menschen mit beginnender Demenz sehen nicht ein, warum sie einen solchen Test überhaupt durchführen sollen. Schließlich fühlen sich die meisten nicht krank.

Weigert sich Ihr Angehöriger, zum Arzt zu gehen, um einen dieser Tests durchzuführen, bedrängen Sie ihn nicht und spielen Sie die Situation herunter. Sagen Sie ihm, dass es sich nur um eine Routine-Untersuchung handelt und erzählen Sie ihm keine Einzelheiten, die ihn verwirren könnten. Je lockerer Sie den Termin selbst angehen, desto weniger Unruhe wird auf den Patienten übergehen. Überlassen Sie es dem Arzt, den jeweiligen Test zu erklären.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz Test

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