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Angehörige durch das Spiegeln von Emotionen besser verstehen

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Im Alter fällt es vielen schwerer, eigene Gefühle und Wünsche mitzuteilen. Manchmal wissen Sie nach Äußerungen Ihrer pflegenden Angehörigen vielleicht gar nicht genau, was diese ausdrücken möchten. Wie können Sie also die Technik des Spiegelns einsetzen, um mehr Klarheit zu schaffen?

Der alltägliche Sprachgebrauch ist meistens darauf angewiesen, dass Sie einander verstehen und aufgrund der Aussagen einer anderen Person auch wissen, was diese möchte. Bleiben Unklarheiten, dann fragen Sie nach, um eine Klärung zu erreichen. Dies gelingt bei funktionaler Sprache auch gut, also bei Äußerungen, die einen direkten Wunsch oder eine Absicht vermitteln.

Ihre Angehörigen teilen aber häufig Dinge mit, die keinen konkreten Wunsch beinhalten, sondern die etwa Meinungen oder Wertungen beinhalten oder einfach nur dazu dienen, sich verstanden und angenommen zu fühlen. Hier hilft die Methode des Spiegelns, diese Gefühle auch zu erzeugen.

Wie funktioniert das Spiegeln?

Oftmals enthalten Äußerungen eine emotionale Botschaft oder teilen Stimmungen mit. Wenn Ihr Angehöriger Ihnen beispielsweise davon erzählt, dass er immer gern in seinen Garten gegangen ist und dort viel angebaut hat, dann kann das relevante Gefühl etwa Freude an der Natur ein oder auch Traurigkeit darüber, dass derjenige nun vielleicht körperlich nicht mehr in der Lage dazu ist, den Garten zu pflegen.

Greifen Sie dies also auf und formulieren Sie die Emotion, die Sie wahrgenommen haben, in Form einer Frage, beispielsweise: "Du mochtest deinen Garten richtig gern?".

Eher leichte Emotionen spiegeln

Sicherlich ist es nicht immer einfach, die richtigen Gefühle aus einer Aussage herauszuhören und diese korrekt wiederzugeben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann sollten Sie eine eher leichte oder sanfte Stimmung zurückmelden und nicht gleich sehr polarisierende Emotionsbegriffe wählen.

Das gelingt etwa, wenn Sie fragen "Warst du unzufrieden?" oder "Hat dich XY gestört?", anstatt zu fragen "Warst du wütend?". Wenn Ihr Angehöriger aber seine Aussage nochmal energischer wiederholt, dann können Sie stärkere Gefühlsbegriffe wählen.

Die Wirkung des Spiegelns

Älteren fällt es schwerer, Gefühle zu benennen, aber gerade der für das Alter typische Rückblick auf das eigene Leben bringt viele Emotionen wieder hervor, die Ihren Angehörigen auch beschäftigen können. Durch die Technik des Spiegelns helfen Sie dabei, die Stimmungen und Gedanken auszusprechen und die Gefühle, die hinter Ereignissen und Erinnerungen stecken, auch anzunehmen und auszudrücken.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Demenz

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