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Ausreichendes Trinken leicht gemacht

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Gerade pflegebedürftige Menschen trinken oft zu wenig. Das verschlechtert den allgemeinen Gesundheitszustand und kann sogar zu Verwirrtheit führen. Mit einem Trinkplan können Sie sicher stellen, dass Ihr Angehöriger ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt.

Wir alle müssen darauf achten, über den Tag ausreichend zu trinken. Das ist allerdings schon für uns Gesunde eine schwierige Anforderung. Vor allem wenn man bedenkt, dass man bereits trinken sollte, bevor man Durst hat. Denn das Durstgefühl zeigt Ihnen an, dass bereits ein Flüssigkeitsmangel besteht.

Für Sie als gesunder Mensch kann es hilfreich sein, sich etwa eine Flasche stilles Mineralwasser morgens auf den Schreibtisch oder an den Arbeitsplatz als "Erinnerungsstütze" zu stellen. Natürlich müssen Sie sich auch vornehmen, diese bis zum Abend ausgetrunken zu haben.

Ihr pflegebedürftiger Angehöriger muss dagegen von Ihnen zum Trinken animiert werden. Denn es gibt nur wenige ältere Menschen, die ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Ein Erwachsener sollte täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Berechnet man dazu auch den Wasseranteil, den Speisen, wie z. B. Suppen, Obst und Gemüse haben, erscheint die Menge nicht mehr ganz so hoch.

Hinweis: Bei einer normalen und ausgewogenen Ernährung nimmt man mit den Speisen ca. 800 bis 1000 ml Wasser auf. Der Wassergehalt von festen Nahrungsmitteln lässt sich mengenbezogen ausrechnen. Danach sind beispielsweise in 100 gr Zwiebelkuchen immerhin 64,62 gr Wasser enthalten.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie Getränke mit Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen gemeinsam zu sich nehmen. Prosten Sie Ihrem Angehörigen zu, das motiviert ihn vielleicht zu trinken. Wenn Sie trotzdem Schwierigkeiten haben, Ihren Angehörigen dazu zu bewegen ausreichend zu trinken, versuchen Sie es einmal mit dem nachfolgenden Trinkplan:

Checkliste: Der Tagesplan: Getränke für Ihren Angehörigen

Frühstück:

2 Tassen Kaffee, Kräuter- oder Früchtetee

300 ml

Vormittag:

2 Gläser Saftschorle oder stilles Mineralwasser

400 ml

Mittag:

1 Glas Saftschorle oder stilles Mineralwasser
1 Tasse Suppe oder Brühe

200 ml
150 ml

Nachmittag:

1 – 2 Tassen Kaffee, Kräuter- oder Früchtetee
1 Glas Saftschorle oder stilles Mineralwasser

150 – 300 ml
200 ml

Abendessen:

1 – 2 Tassen Kaffee, Kräuter- oder Früchtetee

150 – 300 ml

Abend:

1 Glas Saftschorle oder stilles Mineralwasser

200 ml

Hinweis: Alkoholische Getränke wie etwa Bier und Wein werden nicht als Flüssigkeitszufuhr berechnet, da der Alkohol dem Körper Wasser entzieht.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 21.04.2015 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Ernährung

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