OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Autofahren bei Demenz – wie lange ist das möglich?

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

Das Thema Autofahren bei Demenz ist in betroffenen Familien häufig ein „heißes Eisen“. Angehörige haben zu Recht Sorge, wenn sich ein Demenzkranker ans Steuer setzt. Andererseits befürchten Betroffene den Verlust ihrer Mobilität und damit Einbußen in ihrer Lebensqualität. Lesen Sie hier 6 Hinweise, wie Sie erkennen können, wann Ihr Angehöriger das Autofahren einstellen sollte.

Untersuchungen zeigen, dass im frühen Demenzstadium das Autofahren noch gut und sicher möglich ist. Autofahren erfordert mehr als nur die Fähigkeit, ein Fahrzeug sachgerecht zu bedienen. Die Umwelt muss aufmerksam beobachtet und wahrgenommen werden. Mit Fortschreiten einer Demenz kommt der Zeitpunkt, wo die Koordination der vielen Anforderungen beim Autofahren nicht mehr geleistet werden kann.

6 Hinweise, an denen Sie erkennen, ob Ihr Angehöriger fahrtüchtig ist

  1. Schauen Sie sich das Fahrzeug Ihres Angehörigen an. Häufen sich Parkschäden wie Schrammen, Kratzer, Beulen? Diese können Hinweise sein auf mangelnde Übersicht beim Ein-, Ausparken oder Rangieren.
  2. Fahren Sie regelmäßig als Beifahrer bei Ihrem Angehörigen mit. Übersieht er Verkehrsschilder oder „Rechts vor Links“–Regelungen? Fährt er auffallend langsam oder braucht an Kreuzungen länger, um sich zu entscheiden? Bremst er ohne Grund?
  3. Ist Ihr Angehöriger für kurze Fahrten auffallend lange unterwegs? Dies kann ein Hinweis sein, dass er sich verfahren hat und länger gebraucht hat, um nach Hause zu finden. Erkundigt er sich nach eigentlich bekannten Strecken oder Zielen?
  4. Häufen sich Strafzettel für Falschparken oder Geschwindigkeitsüberschreitungen? Dies können Hinweise sein auf Einschränkungen der Fähigkeit, Hinweise aus der Umgebung richtig einzuordnen.
  5. Wirkt Ihr Angehöriger aufgeregt, nervös oder unsicher, wenn er das Haus verlässt oder von einer Fahrt zurückkehrt? Die Unsicherheit steigt auffallend, wenn sich auf bekannten Strecken die Verkehrsführung durch Baustellen oder Umleitungen ändert.
  6. Der ADAC bietet eine Fahr-Fitness-Check für Senioren an. Nach einer Fahrt in Begleitung eines geschulten Fahrlehrers erfolgt eine Besprechung, in der der Betroffene eine Beurteilung seines Fahrverhaltens und Hinweise auf mögliche Schwachstellen erhält.

Beobachten Sie das Fahrverhalten Ihres Angehörigen

Beobachten Sie die gesamte, langsame Entwicklung des Fahrverhaltens Ihres Angehörigen. Ein einzelnes „Knöllchen“ bedeutet noch nicht den Verlust der Fahrtüchtigkeit. Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen darüber, suchen Sie den behandelnden Arzt auf. Es ist für alle Beteiligten angenehmer, wenn eine gemeinsame, freiwillige Lösung gefunden werden kann. Der Entzug des Führerscheins durch die Straßenverkehrsbehörde kommt einer Demütigung gleich und sollte der letzte Schritt sein.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

Schlagwörter: ,

Kategorien: Alzheimer, Demenz

Bewerten Sie diesen Artikel

Autofahren bei Demenz – wie lange ist das möglich?
3 Sternen.


Formen der Demenz

Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Auf welche Leistungen habe ich Anspruch? Wie stelle ich einen Antrag bei meiner Pflegekasse? Wie wird ein Pflegegrad ermittelt?

Kostenlose Online-Beratung!


Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Alzheimer

Alzheimer

Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.