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Bauchfett ist besonders für normalgewichtige Menschen gefährlich

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Bauchfett ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen. Dabei haben Menschen mit Normalgewicht und dennoch bestehendem Bauchfett ein erhöhtes Risiko gegenüber leicht bis stark übergewichtigen Menschen.

Koronare Herzerkrankungen

Bei koronaren Herzerkrankungen spricht man von einem Erkrankungsbild, dass die Herzkranzgefäße betrifft. Diese sind für die Versorgung des Herzens mit Blut zuständig. Sobald in ihnen Ablagerungen entstehen, werden sie enger, der Blutfluss ist mehr und mehr gestört, was letztendlich Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und auch einen plötzlichen Herztod begünstigen kann.

Bauchfett erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch

Schon seit einiger Zeit hat man das Bauchfett als gefährlichen Risikofaktor für die Entstehung koronarer Herzerkrankungen identifiziert. Nun fand man kürzlich heraus, dass normalgewichtige Menschen mit viel Bauchfett ein stark erhöhtes Risiko zeigen. Zu diesem Ergebnis kam eine amerikanische Studie. Die Auswertung von insgesamt fünf Untersuchungen betraf Daten von etwa 15.500 Studien-Teilnehmern. Berücksichtigt wurden hierbei Menschen mit koronaren Herzerkrankungen(KHK).

Die Studien-Teilnehmer waren im Durchschnitt 66 Jahre alt. Bei ihnen wurden verschiedene medizinische und körperliche Untersuchungen durchgeführt. Die Wissenschaftler bestimmten den BMI (Körpermassenindex) sowie das Ausmaß des Bauchfetts mithilfe von Bauchumfang oder dem Taille-Hüft-Quotienten (WHR) – dem Verhältnis von Bauch- zu Hüftumfang.

Normalgewichtige sind dabei besonders gefährdet

Bei der Datenauswertung kam man zu folgenden Ergebnissen: KHK-Patienten mit einem "normalen" BMI, aber deutlichem Bauchfett, haben das höchste Risiko für Herzerkrankungen. Normalgewichtige (BMI 22 kg/m²) mit gleichzeitig übermäßigem Bauchfett (WHR 0,98) hatten im Vergleich zu einer normalgewichtigen Person mit schlanker Taille eine um 17 Prozent höhere Sterbewahrscheinlichkeit.

Bei Übergewichtigen (BMI 26 kg/m2) und bei Fettleibigen (BMI 30 kg/m2), deren Bauchfett im Normbereich lag war das Risiko im Verlgeich dazu um 31 bzw. 57 Prozent geringer.

Risikoeinschätzung

Die Datenauswertung deckte demnach weiterhin auf, dass sowohl der BMI als auch die Fettverteilung zur Einschätzung des Sterberisikos bei koronaren Herzerkrankungen heran gezogen werden muss. Demzufolge geht man davon aus, dass das Bauchfett eine besondere Zusammensetzung aufweist.

Weiterhin weiß man inzwischen, dass es sich insbesondere an den inneren Organen ansammelt und sehr stoffwechselaktiv ist. Die Zellen des Bauchfetts bilden im Vergleich zu normalen Fettzellen deutlich mehr Botenstoffe und Hormone, nämlich unter anderem entzündungsfördernde Substanzen, die auch die Blutgefäße schädigen können. Somit besteht ein möglicher Zusammenhang für das erhöhte Risiko für Herzerkrankungen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Pflege

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