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Belastungen durch die Pflege: einfache Atemübungen gegen Stress

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Atmen ist lebenswichtig. Bei Stress neigen wir jedoch dazu, die Luft anzuhalten, zu flach oder gepresst zu atmen. Dadurch erhöht sich der seelische sowie körperliche Druck, der auf die Dauer zu Erkrankungen führt. Damit dies gar nicht erst eintritt, üben Sie anhand der folgenden Tipps, auch in schwierigen Situationen regelmäßig richtig zu atmen.

Durch Pflege in den Stress

Wenn Sie einen Angehörigen pflegen, haben Sie meist einen anstrengenden Alltag zu bewältigen. Eine gute Planung genügt nicht immer, damit der Tag reibungslos abläuft. Ist Ihr Pflegebedürftiger sehr anspruchsvoll in seinen Bedürfnissen, sodass Sie kaum Zeit für sich haben, kann die Situation sehr schnell in Stress ausarten. Das Ergebnis ist nicht selten eine flache oder gepresste Atmung. Auch beim Umdrehen des Patienten im Bett halten viele Pflegende den Atem an. Dadurch erschweren Sie sich die ohnehin nicht leichte Tätigkeit um ein Vielfaches.

Achten Sie auf sich!

Nehmen Sie sich vor, am nächsten Tag darauf zu achten, wie Sie in verschiedenen Situationen atmen. Haben Sie eine schwere Aufgabe erledigt, bei der Ihnen quasi die Luft ausgegangen ist, nehmen Sie sich anschließend ein paar Minuten Zeit für sich. Setzen Sie sich gerade auf einen Stuhl oder legen Sie sich auf eine dicke, weiche Unterlage auf den Boden.

Legen Sie die Hände auf Ihren Bauch und atmen Sie langsam tief durch die Nase ein. Lassen Sie den Atem wieder herausfließen. Es kann vorkommen, dass die Luft nicht so einfach entweichen will, weil Sie zu angespannt sind. In diesem Fall spannen Sie die Lippen an und pressen die Luft durch den schmalen Spalt hinaus. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der Atem von selbst hinaus fließt.

Im Gehen zu einem ruhigen Atemrhythmus finden

Wenn Sie sich zu unruhig fühlen, um im Liegen oder Sitzen Atemübungen zu machen, gehen Sie ein paar Schritte an die frische Luft. Konzentrieren Sie sich beim Laufen nur auf Ihren Atem. Atmen Sie immer durch die Nase ein, denn nur so gewinnen Sie neue Energie. Die Luft geht automatisch tief in Ihre Lunge, während sie bei der Mundatmung nur bis in die Bronchien reicht. Dafür müssen Sie nicht etwa krampfhaft tief atmen, sondern einfach nur bewusst. Im Gehen fällt es Ihnen sicher leichter, einen gleichmäßigen Atemrhythmus zu finden.

Stress weg atmen und neue Energie einatmen

Anschließend versuchen Sie, Ihren Atem ein wenig zu lenken, indem Sie beim Einatmen bis fünf und beim Ausatmen bis sieben zählen. Stellen Sie sich beim Einatmen vor, wie neue Energie in Ihren Körper strömt und Sie von oben bis unten mit Kraft erfüllt. Beim Ausatmen lassen Sie im Geist alles Unangenehme wie Stress und Ärger los. Betrachten Sie das Ausatmen als eine Art innere Reinigung. Spüren Sie, wie die Belastung von Ihnen abfällt, sodass beim Einatmen Platz für Erfrischung und Wohlbehagen entsteht. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn diese Übung nicht sofort funktioniert, und versuchen Sie es immer wieder.

Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten ausatmen

Müssen Sie Ihren Angehörigen bewegen oder im Bett umdrehen, halten Sie nicht dabei die Luft an! Planen Sie die Bewegung vorher im Kopf durch: Konzentrieren Sie sich auf den Moment, an dem Sie Ihre Körperkraft einsetzen müssen, und atmen Sie dabei aus. Anschließend atmen Sie so ruhig wie möglich wieder ein, um in den gewohnten Atemrhythmus zu kommen. Damit Sie diese Tätigkeiten leichter bewältigen können, fragen Sie Ihren ambulanten Pflegedienst oder besuchen Sie einen Kurs, in dem Sie die wichtigen Aspekte bei der Pflege daheim lernen. So vermeiden Sie viele stressige Situationen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Stress

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