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Beruf wegen Pflege aufgegeben – Selbstwertgefühl im Auge behalten

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Sie haben Ihren Beruf wegen der Pflegesituation aufgegeben und stehen täglich vor neuen Fragen? Manchmal fragen Sie sich, ob Sie alles richtig machen oder Sie plagen sich mit Schuldgefühlen? Behalten Sie dabei immer Ihr Selbstwertgefühl im Auge. Lesen Sie, wer Ihre Fragen beantwortet, wie Sie Schuldgefühlen begegnen und was Ihrem Selbstwertgefühl zugutekommt.

Wie Sie den Beruf gegen jede Menge Fragen eintauschen und dabei Ihr Selbstwertgefühl im Auge behalten

Schon kurze Zeit nach Aufgabe Ihres Berufs werden Sie merken oder schon gemerkt habe, dass sich jede Menge neuer Herausforderungen vor Ihnen auftürmen. Jeder Tag will bewältigt und gemeistert sein. Da kann es schnell passieren, dass Sie selbst auf der Strecke bleiben oder die Puste nachlässt.

Am Anfang haben Sie Elan und Durchhaltevermögen. Mit der Zeit und je nach körperlichen und seelischen Belastungen können die Kräfte nachlassen. Passen Sie gleich von Anfang an gut darauf auf. Sie brauchen Ihre Kräfte vielleicht noch lange.

Fragen über Fragen

Bei speziellen pflegerischen Fragen gibt es eine Menge Ansprechpartner. Das können Freunde und Verwandte sein, die sich in einer ähnlichen Lage befinden, eine Krankenschwester oder ein Pfleger im Bekanntenkreis, Pflegekräfte vom Pflegedienst oder auch der Hausarzt. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen, wenn Sie unsicher sind. Meistens lernen Sie etwas Neues dazu, vielleicht ein paar neue Tricks im Umgang mit dem zu Pflegenden; besonders bei Demenzkranken ist das wichtig.

  • Oftmals aber bekommen Sie bei einem Gespräch die Bestätigung, dass Sie alles richtig gemacht haben. Das stärkt Ihr Selbstwertgefühl umso mehr.
  • Sehr hilfreich sind auch spezielle Pflegeschulungen, die Ihre Pflegekasse anbietet. Erkundigen Sie sich und nehmen Sie so eine Schulung sobald wie möglich wahr. Fragen Sie, ob Sie zu Hause geschult werden können. Mir hatte es sehr geholfen, dass die Schulungskraft spezielle Literatur dabeihatte, die ich leihweise eine Weile behalten durfte.
  • Bestimmte Verhaltensweisen, sowohl des Kranken als auch beim Pflegenden, werden dadurch im Zusammenhang gesehen. Sie werden sich dabei bewusst, dass es sich in Ihrer Familie um kein Einzelschicksal handelt. Viele Dinge, die Sie täglich erleben, sind für Ihre Situation ganz "normal".
  • Auch Pflegestützpunkte bieten Beratungen an.

Vielleicht plagen Sie auch manchmal Schuldgefühle?

In diesem Fall ist es erst einmal wichtig, sich über diese Schuldgefühle klarzuwerden. Eine Weile lassen sich solche Gefühle zwar verdrängen und weichen den Belastungen des Alltags. Auf Dauer jedoch beeinträchtigen diese ebenfalls Ihr Selbstwertgefühl, ohne dass Sie sich darüber bewusst sind.

  • Haben Sie einmal erkannt, wie oft solche Schuldgefühle auftreten und wann, gehen Sie gezielt dagegen vor. Schlagen Sie sich nicht allein damit herum. Sie brauchen Ihre Kräfte für die Bewältigung Ihrer alltäglichen Aufgaben bei der Pflege, beim Organisieren des Haushalts und was sonst noch so anfällt.
  • Nutzen Sie jede Gelegenheit, mit anderen Menschen zu sprechen, denen Sie vertrauen. Vielleicht bekommen Sie ein paar Denkanstöße, wie Sie bestimmte Situationen in Zukunft vielleicht anders angehen, aber Sie erhalten auch Bestätigung. Vor allem aber haben andere die Sicht von außen und den nötigen Abstand.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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