OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bewahren Sie Ihre Angehörigen vor einer falschen Demenz-Diagnose

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

Über Demenz wird sehr viel gesprochen und geschrieben. Doch nur den wenigsten Menschen ist bekannt, dass es über 50 verschiedene Erscheinungsformen der Demenz gibt. Eine Form der Demenz-Erkrankung ist von besonderer Bedeutung und gleichzeitig sehr gut heilbar. Dies ist die arzneimittelinduzierte Pseudodemenz. Lesen Sie hier, wie Sie ihr begegnen können.

Immer wieder wird auf Nebenwirkungen von Medikamenten hingewiesen. Mit zunehmendem Alter nimmt meist auch die Anzahl der verschiedenen Medikamente zu – damit erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen durch Nebenwirkungen.

Viele Medikamente – viele Nebenwirkungen = erhöhtes Demenz-Potenzial

Nicht selten erhält ein älterer Mensch sechs, acht, zehn oder gar noch mehr verschiedene Medikamente. Eine unerwünschte Nebenwirkung dieser Medikation birgt das Risiko, an einer arzneimittelinduzierten Pseudodemenz zu erkranken. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass vor allem ältere Menschen an dieser Pseudodemenz erkranken, da sie häufig gerade jene Medikamente erhalten, welche dazu führen können.

Arzneimittel, welche zur Pseudo-Demenz führen können

Vor allem Medikamente, welche bei den sogenannten typischen Alterserkrankungen gegen Harninkontinenz, zur Entwässerung oder bei Parkinson eingesetzt werden, wirken auch anticholinerg. Dies bedeutet, dass sie in den Haushalt körpereigener Botenstoffe eingreifen und zu einem Mangel des Botenstoffes Azetylcholin führen.

Ein Mangel des Botenstoffes Azetylcholin kann sich in Symptomen äußern, welche denen der Demenz sehr ähnlich sind. Auch manche Medikamente zur Blutdrucksenkung, bei Herzerkrankungen oder gegen Depression wirken auf diese Weise. Eine Liste solcher Medikamente erhalten Sie hier.

Wie Sie Ihre Angehörigen vor einer falschen Demenz-Diagnose bewahren können

Wenn Sie bei Ihrem Angehörigen Symptome für eine Demenz feststellen, sollten Sie rechtzeitig zu einem Arzt gehen. Falls Sie nach einer Operation einen rapiden geistigen und körperlichen Zerfall bei Ihrem Angehörigen bemerkt haben, dieser viele Medikamente einnimmt und nun auch mit Arzneimitteln gegen Demenz behandelt wird, sollten Sie dies noch einmal prüfen lassen. Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Sie sollten mit Ihrem Angehörigen zum Arzt gehen, da Sie die Symptome besser schildern können.
  • Sie sollten für eine frühzeitige Diagnostik sorgen.
  • Sie sollten bei der Diagnostik auf mehr als nur eine Befragung beharren.
  • Beharren Sie auf eine Laboruntersuchung, ein EEG, eine Kernspintomographie und wenn diese Untersuchungen nicht ganz eindeutig waren auf eine Duplexsonographie.

Nur so können Sie eine medikamenteninduzierte Pseudodemenz oder eine Demenz, welche auf einen Vitaminmangel, eine Depression oder eine Schilddrüsenerkrankung zurückzuführen ist, ausschließen.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

Schlagwörter: , , ,

Kategorien: Demenz

Bewerten Sie diesen Artikel

Bewahren Sie Ihre Angehörigen vor einer falschen Demenz-Diagnose
Vielen Dank.


Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.