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Bluthochdruck behandeln als Demenz-Prophylaxe

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Bluthochdruck kann nicht nur die Ursache für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sein, sondern auch das Risiko erhöhen, an einer Demenz wie Alzheimer zu erkranken. Mit regelmäßigen Kontrollen und Blutdrucksenkern können Sie diesen Gefahren vorbeugen.

Bluthochdruck zeigt meist keine Symptome

Bluthochdruck ist eine Erkrankung, die sich häufig nicht bemerkbar macht, daher kommen dann die Folgeerkrankungen wie Angina pectoris, Herzinfarkt oder Schlaganfall für die Betroffenen oft überraschend. Wenn nicht schnell gehandelt wird, endet ein Infarkt tödlich. Ein hoher Blutdruck ist langfristig außerdem eine Gefahr für die Nervenzellen im Gehirn: Dort lagern sich Teile von Eiweißstoffen ab, verhärten sich und führen zu einer Demenzerkrankung.

Messen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck!

Da geregelter Blutdruck in vielerlei Hinsicht wichtig für die Gesundheit ist, sollte es selbstverständlich sein, ihn öfter zu messen. Wenn Sie nicht zum Arzt gehen wollen und kein eigenes Gerät besitzen, lassen Sie ihn in der Apotheke kontrollieren. Die Werte eines normalen Blutdrucks sollten 120/80 mgHg betragen – auch für ältere Menschen! Steigen Ihre Werte immer wieder höher als 140/90 mgHg, ist es höchste Zeit, sich in ärztliche Behandlung zu begeben.

Medikamente gegen Bluthochdruck nicht absetzen!

Ihr Arzt wird Ihren Blutdruck sorgfältig mithilfe einer Langzeitmessung beobachten. Dazu bekommen Sie einen tragbaren Blutdruckmesser angelegt, der über 24 Stunden hinweg Ihre Werte festhält. Sollte sich der Verdacht erhärten, dass Ihr Blutdruck zu hoch ist, wird der Arzt Ihnen ein oder mehrere Medikamente verordnen. Die Nebenwirkungen können Ihnen am Anfang Probleme bereiten. Setzen Sie das Mittel jedoch nicht eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber! Vielleicht lässt sich das Medikament vorsichtiger eindosieren, sodass Sie sich besser daran gewöhnen können.

Blutdrucksenker beugen Demenzerkrankungen vor

In einer europäischen Studie mit über 1200 Personen über 60 Jahre konnten Wissenschaftler beobachten, dass eine blutdrucksenkende Behandlung über zwei Jahre lang das Risiko einer Demenzerkrankung um 50 Prozent senken konnte. Dies betraf sowohl die vaskuläre als auch die Alzheimer-Demenz. Die Probanden wurden mit einem Calciumantagonisten und bei Bedarf mit einem weiteren Blutdrucksenker behandelt.

Angitotensin-II-Rezeptorblocker sind problematisch

Ein Blutdrucksenker, der sich in mehreren Studien dadurch auszeichnete, die schädlichen Ablagerungen (Plaques) im Gehirn zu verhindern, gehört zu der Gruppe der Angiotensin-II-Rezeptorblocker oder auch Sartane. An der Universität von Los Angeles hatten Wissenschaftler bereits früher entdeckt, dass diese Medikamente den Abbau der kognitiven Leistungen reduzierten. Den Blutdruck zu senken, um einer Demenz vorzubeugen, hält auch Prof. Endres von der Neurologie der Charité in Berlin für entscheidend.

Dennoch sind die Untersuchungen zu den Angiotensin-II-Rezeptorblockern noch nicht abgeschlossen. Die positive Wirkung bezüglich einer Demenz ist zwar überzeugend, aber leider kommt es unter einer Behandlung mit dieser Medikamentengruppe häufiger zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Hier muss also noch weiter geforscht werden, um diese Risiken ausschließen zu können. So lange kann der Blutdruck auch mit anderen Arzneimitteln reguliert werden, um einer Demenzerkrankung vorzubeugen.

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Kategorien: Bluthochdruck, Demenz

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