OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burnout durch die Pflege eines Angehörigen vermeiden

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

Die psychischen Belastungen in der Pflegesituation sind enorm: Zur fehlenden Wertschätzung sowohl finanzieller als auch emotionaler Art gesellt sich häufig das Gefühl, überfordert zu sein. Beugen Sie einem potentiellen Burnout bei der Pflege vor.

Das Gefühl, sich regelrecht ausgebrannt zu fühlen, kann sich in der Pflegetätigkeit ebenso ergeben, wie in jeder anderen Tätigkeit.

Registrieren Sie die Gefahr eines möglichen Burnouts

Galt früher der als Burnout bezeichneter Erschöpfungszustand vor allem als Managerkrankheit, so hat sich diese Einschätzung heute gewandelt. Diese Erschöpfungskrankheit scheint sich in alle Arbeitsfelder einzuschleichen und kann jede/n treffen.

Vor allem die Zunahme der Leistungsanforderungen in Beruf und Alltag werden als Grund für einen möglichen Burnout genannt. Die Pflegetätigkeit birgt die Möglichkeit, von den gegebenen Leistungsanforderungen überfordert zu sein.

Lassen Sie das Gefühl des „Getrieben-Seins“ nicht zu

Anfänglich erscheint es sicherlich noch relativ einfach, sich der zu pflegenden Person und den damit verbundenen Notwendigkeiten hinzugeben. Sicherlich wird dies eine gewisse Zeit lang auch problemlos gut gehen. Doch die Konzentration auf den zu Pflegenden und die damit verbundenen Aufgabe kann auf Dauer, zu einer Stresssituation führen.

Diese kann sich dann allmählich verschlimmern und zu einem Gefühl der Ausweg- und Hilflosigkeit führen. Ist ein solches Gefühl einmal gegeben, ist es sehr schwierig, sich hieraus wieder zu befreien.

So manche/r Pflegende ist während oder auch nach der Pflegezeit körperlich und/oder seelisch zusammengebrochen. Beugen Sie dieser Möglichkeit vor!

Nutzen Sie die Kenntnisse der Burnout-Behandlung

Wer das Krankheitsbild des Burnouts erfüllt, muss meist mit einer langfristigen, auf Wochen oder Monate, angelegten Behandlung rechnen. Behandelt wird durch:

  • Entlastung und Ruhe – der oder die Betroffene wird krankgeschrieben und aus dem Tätigkeitsfeld herausgenommen
  • Genügend erholsamen Schlaf – meist gehen mit einem Burnout auch Schlafstörungen einher, die gegebenenfalls medikamentös, aber nur für eine Übergangsphase, behoben werden müssen
  • Körpertherapie – oft hat der oder dir Betroffene das Gefühl für den eigenen Körper verloren. Die Betroffenen müssen wieder lernen, sich zu spüren und lernen, wieder eigenen körperlichen wie seelischen Bedürfnissen gerecht zu werden – der achtsame Umgang mit sich selbst muss wieder gelernt werden
  • Entspannungsmethoden – diese dienen dazu, sich selbst Ruhe-Oasen im Alltag zu ermöglichen
  • Psycho- oder Hypnosetherapien runden das Behandlungsbild ab

Menschen, die an einem Burnout erkranken, müssen wieder lernen, die Signale von Körper und Gefühlen wahr zu nehmen. Sie müssen lernen, sie nicht mehr zu übergehen.

Beugen Sie vor!

Diese Schilderungen offenbaren, was Sie in der Pflegesituation bedenken sollten:

  • Sie sollten die Signale Ihres Körpers und Ihre Gefühle nicht ignorieren.
  • Gönnen Sie sich immer wieder Erholungsphasen.
  • Richten Sie sich Ihre Tätigkeit so ein, dass sie genug Zeit für Ruhe-Oasen haben.
  • Achten Sie auf Ihren Schlaf und sorgen Sie für genügend erholsamen Schlaf.
  • Sprechen Sie mit Menschen über Ihre Tätigkeit und die damit verbundenen Belastungen. Manchmal kann bereits ein Gespräch entlasten. Fressen Sie nichts in sich hinein – auch das kann krank machen!

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.01.2015 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Burnout

Bewerten Sie diesen Artikel

Burnout durch die Pflege eines Angehörigen vermeiden
4.2 Sternen.


Stress

Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Auf welche Leistungen habe ich Anspruch? Wie stelle ich einen Antrag bei meiner Pflegekasse? Wie wird ein Pflegegrad ermittelt?

Kostenlose Online-Beratung!


Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Mehr zum Thema

Checkliste: Wie Sie einen Burnout verhindern!

Die Pflege der eigenen Familienmitglieder ist ein stressiger Fulltime-Job. Dabei stehen die pflegenden Angehörigen unter einer hohen physischen und psychischen Belastung. Nicht umsonst sind… Artikel lesen ›

Burnout durch die Pflege zu Hause

Die meisten Menschen, die außerhalb des Berufslebens einen Burnout erleiden, sind pflegende Angehörige. Die Pflege zu Hause belastet sie oft weit über die Kräfte… Artikel lesen ›

So bekommen Sie Hilfe beim Burnout-Syndrom

Einen Angehörigen zu pflegen, ist sehr anstrengend. Nicht nur körperlich kommen Sie vielleicht schnell an Ihre Grenzen, auch psychisch werden Sie bemerken, dass die… Artikel lesen ›

Ähnliche Kurse

Checkliste: Wie Sie einen Burnout verhindern!

Burnout durch die Pflege zu Hause

So bekommen Sie Hilfe beim Burnout-Syndrom

So vermindern Sie die Gefahren eines Burnouts

Überlastung durch häusliche Pflege – so bekommen Sie psychologische Hilfe

Burnout

Pflegende Angehörige trifft es besonders oft: Irgendwann geht nichts mehr. Warum das so ist und wo Sie Hilfe bekommen lesen Sie hier.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.