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Cholinesterasehemmer: Wirkung der Antidementiva bei Alzheimer

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Die Behandlung einer Demenzerkrankung beinhaltet immer ein ganzes Paket von verschiedenen Therapie-Elementen. Ein wichtiger und hilfreicher Bestandteil sind Arzneimittel, die den Krankheitsverlauf verzögern und die Symptome mildern. Bei einer Alzheimer-Demenz werden unter anderem Cholinesterasehemmer eingesetzt.

Präparate mit Cholinesterasehemmern

Die Alzheimer-Demenz wird unter anderem mit sogenannten Cholinesterasehemmern behandelt. Folgende Präparate dieser Arzneistoffgruppe sind für die Therapie der Alzheimer-Demenz bei uns in Deutschland zugelassen:

  • Aricept® mit dem Wirkstoff Donepezil
  • Exelon® mit dem Wirkstoff Rivastigmin
  • Reminyl® mit dem Wirkstoff Galantamin
  • Exelon® ist auch für die Behandlung der Parkinson-Demenz zugelassen.

Wirkung der Cholinesterasehemmer

Cholinesterasehemmer verhindern, dass das Enzym Cholinesterase den Überträgerstoff Acetylcholin zu schnell abbaut. Dieser ist nämlich für die Gedächtnis- und Konzentrationsleistungen im Gehirn notwendig. Die genannten drei Präparate wirken relativ ähnlich, dennoch kommt es vor, dass ein Patient nicht auf alle Wirkstoffe gleich reagiert. Sollten Sie nach einer Behandlungsdauer von 3 bis 6 Monaten keine Verbesserung bei Ihrem Angehörigen beobachten, wird der Arzt einen der anderen Wirkstoffe einsetzen.

Welche Verbesserungen können Sie von Cholinesterasehemmern erwarten?

Nach einer Behandlungszeit von wenigstens 12 Wochen sollten sich die Symptome einer beginnenden Alzheimer-Demenz zumindest stabilisiert oder geringfügig verbessert haben. Alltägliche Aufgaben wie die Körperpflege, Haushaltsarbeiten, Freizeitgestaltung u. ä. sollten nach 24 Wochen wieder gut bewältigt werden.

Auch die Stimmung wird von Cholinesterasehemmern positiv beeinflusst: Antriebslosigkeit, Depressionen oder auch Halluzinationen werden bei leichten Formen der Alzheimer-Demenz reduziert. Bei etwa 25 Prozent der behandelten Patienten kann es sogar zu einer Steigerung der kognitiven Leistungen kommen.

Eine passende Medikation entlastet auch die Pflegenden

Wenn sich die Defizite der Patienten durch die Anwendung von Cholinesterasehemmern erheblich bessern, profitieren Sie als pflegender Angehöriger natürlich auch davon. Die Dementen sind wieder umgänglicher und selbstständiger, was für Sie eine Entlastung bedeutet.

Allerdings müssen Sie damit rechnen, dass sich der Zustand des Betroffenen etwa sechs Monate nach der Besserung wieder langsam verschlechtert. Mit verschiedenen anderen Medikamenten wird dann versucht, die Krankheit erneut zu verzögern.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Therapie von Demenz

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