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Chronische Schmerzen – eine eigenständige Erkrankung

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Wenn Schmerzen länger als drei Monate anhalten, spricht man von chronischen Schmerzen. Diese können recht unterschiedliche Ursachen haben. Entweder ist aus einem unbehandelten akuten Schmerz eine Überempfindlichkeit für Reizsignale geworden oder es besteht eine chronische Erkrankung, die diese Schmerzen immer wieder auslösen.

Warum Schmerzen immer behandelt werden sollten

Chronische Schmerzen können in allen Bereichen des Körpers auftreten, daher haben sie auch unterschiedliche Qualitäten. Zum Teil ist die Ursache eines chronischen Schmerzes längst behoben, trotzdem leiden Sie weiter. Der Grund dafür liegt darin, dass zwar die Erkrankung behandelt wurde, aber nicht der Schmerz. So erinnert sich der Körper weiter an die Schmerzen und sendet die entsprechenden Signale aus. Deshalb ist es wichtig und notwendig, bei einer Erkrankung vorhandene Schmerzen zusätzlich zu behandeln, damit erst gar kein Schmerzgedächtnis entstehen kann.

Chronische Schmerzen bestehen aus mehreren Symptomen

Chronische Schmerzen werden meist durch mehrere Faktoren begünstigt. Eine Behandlung sollte daher vielfältig sein und auf die verschiedenen Probleme eingehen. Zum einen ist die Schmerzschwelle oft so niedrig geworden, dass die Schmerzen beim Betroffenen früher entstehen, als sie das normalerweise tun. Das führt dazu, dass Sie meist ständig eine Schonhaltung einnehmen und sich belastende Bewegungen angewöhnen. Dadurch verspannen Sie sich noch mehr, was zusätzlich weh tut. Die Erfahrung, schon bei jeder kleinen Bewegung Schmerzen zu verspüren, kann wiederum Angst hervorrufen. Diese Angst verstärkt die Verspannungen und erhöht den Schmerz weiter. Schließlich sind die Schmerzen fast ständig vorhanden – ein Teufelskreis!

Die optimale Therapie gegen chronische Schmerzen

Eine Therapie sollte also möglichst vielseitig sein. Schmerzmittel sind dabei ein wichtiger Bestandteil, damit Sie sich wieder entspannter bewegen können, aber als alleinige Behandlung reichen sie nicht aus. Entscheidend sind passende Übungen oder Bewegungsformen, die dem Körper gut tun und ihn nicht überfordern. Sie sollten unter der Anleitung eines Physiotherapeuten eingeübt werden, damit Sie sich keine schädlichen Bewegungen angewöhnen. Auch die Osteopathie kann hier gute Dienste leisten, indem sie Fehlstellungen und Verkrampfungen löst. Wer zum Beispiel unter einer Arthrose leidet, kann durch eine osteopathische Behandlung dauerhaft Linderung erfahren, weil der Therapeut den ganzen Körper wieder ins Gleichgewicht bringt. Dies wirkt sich auch positiv auf die Psyche aus und nicht selten fühlt man sich bereits nach einer Behandlung wie befreit.

Welche Medikamente helfen gegen chronische Schmerzen?

Neben Medikamenten und Bewegung spielt auch die physikalische Therapie eine wesentliche Rolle. Wärme tut gut bei Verkrampfungen, Kälte lindert Entzündungen. Auch elektrotherapeutische Maßnahmen und Wasseranwendungen können sehr hilfreich sein. Die medikamentöse Therapie kann aus Schmerzmitteln unterschiedlicher Stärke, Mitteln gegen Depressionen, gegen Krämpfe und gegen Entzündungen bestehen.

Antidepressiva haben in niedriger Dosierung die Eigenschaft, die Schmerzverarbeitung zu beeinflussen und damit den Schmerz zu reduzieren. Ähnlich helfen Mittel gegen Epilepsie bei bestimmten Schmerzarten. Die Palette entzündungshemmender und schmerzlindernder Arzneimittel ist inzwischen so groß, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, sie zu kombinieren und damit chronische Schmerzen jeder Art in den Griff zu bekommen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Schmerzen

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