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CT-Untersuchung bei Verdacht auf Schlaganfall verbessert die Prognose

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Derzeit erkranken jährlich etwa 260.000 Menschen an einem Schlaganfall. Die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie DGNR empfiehlt in einer aktuellen Pressemeldung, schnellstens bei Verdacht auf einen Schlaganfall eine CT durchführen zu lassen. So lässt sich die Ursache sicher feststellen und die Therapie einleiten. Lesen Sie hier mehr zu Symptomen, Therapie und Verhalten bei einem Schlaganfall.

Lysetherapie kann Gefäßpfropf bei Apoplex auflösen

Der Schlaganfall – Apoplex – ist in Deutschland die häufigste Ursache für Behinderungen und die derzeit dritthäufigste Todesursache. Um einen Schlaganfall schnellstmöglich behandeln zu können, muss die Ursache bekannt sein. Die häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall sind eine verstopfte Arterie oder eine Blutung im Gehirn.

Bei einem Gefäßverschluss kann eine Lyse durchgeführt werden. Das bedeutet, dass mittels Medikamenten versucht wird, das verschlossene Gefäß wieder zu öffnen, indem der Pfropfen aufgelöst wird. Diese Therapie muss in einem engen Zeitrahmen erfolgen. Das optimale Zeitfenster ist innerhalb einer Stunde nach dem Schlaganfall.

Schnelle Behandlung verbessert Therapieerfolg deutlich

Je schneller die Diagnostik abgeschlossen ist und die Therapie erfolgt, desto besser sind die Chancen, den Apoplex zu überleben. Auch bleiben bei zeitnah eingeleiteter Therapie deutlich weniger dauerhafte Schäden und Behinderungen zurück. Laut Empfehlung der DGNR ist es für Betroffene lebenswichtig, dass innerhalb von 15 Minuten eine Computertomographie – CT erfolgt und binnen einer Stunde die entsprechende Therapie durchgeführt wird.

Symptome für einen Schlaganfall sollten allgemein bekannt sein

Um in einer Notfallsituation schnellstens richtig reagieren zu können, müssen die Symptome bekannt sein, die auf einen Apoplex hindeuten. Die DGNR empfiehlt, sich mit den Anzeichen vertraut zu machen, die auf ein solches Ereignis hindeuten.

Die Symptome treten plötzlich "wie aus heiterem Himmel" auf. Typische Anzeichen sind:

  • einseitige Lähmungen oder Taubheitsgefühl im Arm oder Bein
  • herabhängender Mundwinkel oder einseitige Gesichtslähmung
  • einseitiges Taubheitsgefühl, Kribbeln oder "Ameisenlaufen"
  • Sehstörungen wie verschwommenes Sehen oder Doppelbilder
  • Sprachstörungen wie undeutliche, verwaschene Sprache oder Wortfindungsstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen und Schwindel
  • "Seitendrall" zu einer Körperhälfte
  • Bewusstlosigkeit
  • sehr starke Kopfschmerzen

Treten diese Symptome schlagartig auf, sollten Sie schnellstens über den Notruf 112 einen Rettungswagen rufen. Schildern Sie die aufgetretenen Symptome deutlich.

Optimale Behandlung in einer Stroke Unit

Zur Behandlung von Schlaganfällen stehen sogenannte Stroke Units zur Verfügung. Dies sind auf die Akut-Therapie von Schlaganfällen spezialisierte Intensivstationen. Diese Stationen verfügen über speziell ausgebildetes Fachpflegepersonal und ständig einen Neurologen und die entsprechende technische Ausstattung. Ein multidisziplinäres Team sorgt für die notwendige, frühzeitige Therapie durch medizinische und pflegerische Versorgung, Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie und Sozialarbeit. Bereits innerhalb weniger Stunden nach einem Schlaganfall sollte beispielsweise mit Sprechübungen, Ergotherapie oder Krankengymnastik begonnen werden. Dies soll in einer Stroke Unit gewährleistet werden.

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Kategorien: Schlaganfall

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