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Das Sundowning Syndrom bei Demenz

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Wenn die Sonne langsam untergeht und der Abend anbricht, werden einige Demenzkranke besonders unruhig oder sogar aggressiv. Statt medikamentös gegenzusteuern, ist es günstiger, auf die veränderten Bedürfnisse einzugehen und den Betroffenen Bewegungsmöglichkeiten und Aktivitäten anzubieten.

Der Tag-und-Nacht-Rhythmus verändert sich

Bei einigen Demenzformen zeigt sich im Laufe der Erkrankung das sogenannte Sundowning Syndrom. Dabei wird der Patient am späten Nachmittag und Abend erst richtig munter und braucht Beschäftigung. Die Unruhe kann sich bis zur Aggressivität steigern. Wie genau der veränderte Tag-Nacht-Rhythmus entsteht, ist bisher nicht bekannt, daher sollten Sie nicht versuchen, etwas daran zu ändern. Für Sie ist die Betreuung natürlich sehr anstrengend, da Sie selbst wahrscheinlich vom langen Pflegealltag müde sind und nur noch ausruhen beziehungsweise schlafen gehen möchten.

Der Unruhe mit kleinen Aktivitäten begegnen

Solange sich die Unruhe auf den frühen Abend beschränkt, können Sie Ihrem Angehörigen seinen Fähigkeiten entsprechend kleine Aufgaben anbieten, zum Beispiel Hausarbeiten wie Wäsche falten, Kartoffeln für den nächsten Tag schälen oder Staub wischen. Die Tätigkeiten sollten nicht zu anstrengend oder anregend sein.

Bei schönem Wetter tut Ihnen beiden auch ein Spaziergang gut. Abends können Sie gemeinsam Fernsehen oder Spiele machen. Ist es Zeit für Sie, zu Bett zu gehen, und Ihr Angehöriger immer noch aktiv, engagieren Sie einen ehrenamtlichen Helfer, der Sie nachts entlasten kann.

Kaffee statt Schlafmittel

Den Schlaf mit Medikamenten künstlich herbeizuzwingen, ist für einen Demenzkranken nicht sinnvoll, da die Wirkung meist am nächsten Tag noch anhält und zu einem unsicheren Gang führen kann. In der Folge kommt es dann leicht zu Stürzen oder anderen Unfällen. Eine Alternative ist eine Tasse Kaffee. Man hat beobachtet, dass viele Demenzkranke auf Koffein anders reagieren als gesunde Menschen: Sie werden eher müde als angeregt.

Die Alternative: Nachtpflege

Sollten Sie mit der Nachtaktivität Ihres Angehörigen gar nicht mehr zurechtkommen, können Sie ihn in eine Nachtpflegeeinrichtung geben. Dort wird er seinen Bedürfnissen entsprechend betreut und gepflegt, während Sie sich erholen und in Ruhe schlafen können. Manche Einrichtungen verfügen auch über ein Nachtcafé, in dem sich die „Nachteulen“ unterhalten können.

Morgens kommt der Demenzkranke bereits gewaschen und fertig angezogen wieder zu Ihnen nach Hause. Auf diese Weise sind Sie beide ausgeglichen, was den Pflegealltag sicher einfacher gestaltet.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

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