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Dekubitus – beugen Sie Wundstellen vor

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Viele bettlägerige und immobile Patienten leiden unter einem Dekubitus. Bei diesem handelt es sich um wundgelegenen Hautstellen. Oft wird dies als Fehlverhalten des Pflegepersonals interpretiert. Dabei kann ein Dekubitus mit wenigen Handgriffen vorgebeugt werden. Wie ein Dekubitus entsteht und wie Sie Ihren Angehörigen davor schützen können, erfahren Sie in dem folgenden Beitrag.

Das Wundliegen (Dekubitus) ist nach wie vor ein wichtiges und oft kritisiertes Thema in der Altenpflege. Denn noch immer leiden zu viele bettlägerige Patienten unter den Druckgeschwüren.

Was bedeutet Dekubitus?

Bei einem Dekubitus leiden Patienten unter einem Druckgeschwür an der Haut. Hierbei handelt es sich um eine Gewebeschädigung, die durch eine ständige Reibung und einen ständigen Druck an der betroffenen Stelle entsteht. Durch das permanente Liegen auf einer Stelle wird die Haut angegriffen.

Ein Dekubitus kann für den Patienten starke Schmerzen, tägliche Verbandswechsel und eingeschränkte Mobilität bedeuten. Auch für den Pfleger ist ein Dekubitus eine zusätzliche Belastung. Auch die Psyche wird belastet, da Patienten das Gefühl haben, dass ein "Fäulnisprozess" den eigenen Körper befallen hat.

Der Genesungsprozess von einem Dekubitus ist sehr langwierig. Die entzündeten Hautstellen sind meist infiziert, sodass erst nach Monaten eine erste Verbesserung sichtbar wird. Auch ein operativer Eingriff ist nicht selten, da oft abgestorbene Zellen entfernt werden müssen.

Wie entsteht Dekubitus?

Die Druckstellen auf der Haut entstehen durch die Immobilität eines Patienten. Ein Patient, der sich nicht mehr bewegen kann, liegt oder sitzt ständig in der gleichen Position. Dadurch werden Blutgefäße zusammengedrückt und nicht entlastet. Somit erfolgt eine mangelnde Durchblutung der betroffenen Zellen, die daraufhin absterben

Normalerweise reagiert ein gesunder Mensch darauf mit einem Reflex und wechselt seine Position. Ein kranker Mensch allerdings reagiert darauf nicht mehr, seine Bewegung ist so sehr eingeschränkt, dass der Blutmangel nicht beseitigt werden kann.

Das Gewebe beginnt mit einer Übersäuerung, Gefäße werden geweitet, um eine Durchblutung zu ermöglichen. Dadurch entstehen die ersten Hautrötungen. Dadurch wird der Austritt von Flüssigkeit und Eiweiß ins Gewebe begünstigt und Blasen entstehen.

Vermeidung von einem Dekubitus als primäres Ziel in der Pflege

Angehörige und Pfleger eines pflegebedürftigen Menschen sollten daher von Anfang an versuchen, die Entstehung von einem Dekubitus zu vermeiden. Die Vermeidung von einem Dekubitus ist ein zeitaufwändiger Pflegeprozess: Ständige Mobilität, richtige und wechselnde Lagerungen des Patienten sind das A und O. Hierbei erhalten Sie Unterstützung von den verschiedenen Dekubitus-Hilfsmitteln. Dazu gehören beispielsweise besondere Antidekubitus-Lagerungen oder bestimmte Dekubitus-Matratzen.

Austrocknung vermeiden

Die Austrocknung des Körpers begünstigt die Verschlimmerung vom Dekubitus. Vor allem ältere Menschen leiden immer wieder unter einem Flüssigkeitsmangel. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Angehöriger ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Nur so kann vor allem die Haut vor einer Austrocknung bewahrt werden.

Beugen Sie Dekubitus vor

Durch die richtige Pflege lassen sich die Druckstellen leicht vermeiden. Auch Sie als Angehöriger können einen Beitrag hierfür leisten. Der nationale Expertenstandard zur Dekubitusprophylaxe gibt die Richtlinien vor, wie das Pflegepersonal einem Dekubitus vorbeugen kann. Dieser besagt, dass ein ausreichendes Wissen über Dekubitus von Nöten ist. Weiterhin muss der Patient gewebeschonend gelagert und bewegt werden.

Helfen Sie Ihrem Angehörigen mit bestimmten Bewegungsübungen, durch die die betroffenen Hautstellen entlastet werden. Sprechen Sie mit dem Pflegepersonal die verschiedenen Lagerungstechniken durch. Es gibt verschiedene Lagerungen (30°-Lagerung, Mikrolagerung, Freilagerung etc.), die besonders für gefährdete Patienten geeignet sind.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Dekubitus-Hilfsmittel. Dazu gehören beispielsweise die Dekubitus-Matratze oder die sogenannten Micro-Stimulationssysteme. Auch eine regelmäßige Hautpflege ist wichtig.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Dekubitus

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