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Dekubitusmatratze in der Pflege

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Eine Dekubitusmatratze, auch Antidekubitusmatratze genannt, dient der Prophylaxe oder Therapie von Patienten mit Dekubitalgeschwüren, die durch extremes Liegen in der immer gleichen Position entstehen. Dekubitusmatratzen werden häufig in der Altenpflege oder in der Intensivmedizin eingesetzt.

Wo wird eine Dekubitusmatratze eingesetzt?
Ein Dekubitus entsteht durch eine schlechte Sauerstoffversorgung der auf einer normalen Matratze aufliegenden Körperpartie. Da schon eine Liegezeit von zwei Stunden zur Ausbildung eines Druckgeschwürs führen kann, sind Dekubitusmatratzen auch für Operationssäle interessant. Prinzipiell werden sie überall dort eingesetzt, wo durch die Immobilität des Patienten die Gefahr des Wundliegens besteht. Im Falle einer Lähmung, Sedierung oder eines Komas ist eine Dekubitusmatratze sinnvoll.

Was bringt eine Dekubitusmatratze?
Dekubitalgeschwüre, die durch langes Liegen entstehen können, sind durch mangelnde Sauerstoffversorgung bedingt. Die Dekubitusmatratze besteht aus Luftkissen, die abwechselnd und für den Patienten nicht merklich leicht aufgeblasen und wieder entleert werden.

Dadurch findet ein Ausgleich in der Be- und Entlastung verschiedener Körperstellen statt, der maximale Auflagedruck wird verringert. Der Patient muss nicht so häufig umgelagert werden, was den Heilungsprozess eines bisher bestehenden Dekubitalgeschwüres positiv beeinflussen kann.

Auch eine Dekubitusmatratze mit Mikro-Stimulationssystem kann die Durchblutung der Haut steigern und so Geschwüren vorbeugen, beziehungsweise sie besser heilen. Jedoch ist es sinnvoll, den Patienten auch auf einer Dekubitusmatratze gelegentlich umzulagern, wenn auch nicht so häufig, wie auf einer herkömmlichen Matratze. Es gibt für den stationären Bereich komplette Bettsysteme mit Dekubitusmatratzen, diese eignen sich aber nur für besonders schwergewichtige Patienten.

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