OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Demenz: Die gängigsten Antidementiva

Erhalten Sie in unserem Online-Pflegekurs Unterstützung, Information und persönlicher Beratung von Experten.

Antidementiva sind Medikamente, die zur Behandlung einer Demenzerkrankung eingesetzt werden. Sie können sie nicht heilen, aber den Verlauf verlangsamen und Begleiterscheinungen der Demenzerkrankung verringern. Neben hirndurchblutungsfördernden Medikamenten gibt es zwei verschiedene Wirkstoffgruppen.

Die gängisten Antidementiva: Acetylcholinesterase-Hemmer
Der Botenstoff Acetylcholin wird für die Signalübermittlung im Gehirn benötigt. Damit ist er für Erinnerungsfähigkeit und Konzentration essenziell wichtig. Bei einer Demenzerkrankung wird zu wenig Acetylcholin gebildet.

Cholinesterase ist das Enzym, das das Acetylcholin aufspaltet, wenn es nach der Übermittlung des Signals nicht mehr gebraucht wird. Antidementiva vom Typ Acetylcholinesterasehemmer wie zum Beispiel Aricept, Reminyl oder Exelon verhindern das Aufspalten von Acetylcholin, damit die Konzentration im Gehirn nicht sinkt und es wiederverwendet werden kann.

Die gängisten Antidementiva: Memantine
Bei einer Demenzerkrankung ist zuviel von dem Botenstoff Glutamat vorhanden, eine Überreizung der Hirnzellen bis zum Totalausfall ist die Folge. Verwirrtheit und Persönlichkeitsveränderungen können so entstehen. Memantine blockieren die Glutamatrezeptoren der Hirnzelle und verhindern die Überreizung. Dadurch werden Lern- und Gedächtnisvorgänge normalisiert. Alltagshandlungen fallen wieder leichter.

Memantine (z.B. Axura, Namenda, Ebixa) werden bei mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz eingesetzt. Auch im Frühstadium der Krankheit kommen sie bereits zum Einsatz. Memantin ist der einzige Wirkstoff, der für die Behandlung mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz zugelassen ist.

Wir klären Sie auf, was im Pflegefall zu tun ist! Jetzt informieren!

Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.03.2014 aktualisiert.

Bewerten Sie diesen Artikel

Demenz: Die gängigsten Antidementiva
Vielen Dank.


Demenz

Pflege Newsletter

– 100 % kostenlos
– jederzeit kündbar
– keine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte

Auf welche Leistungen habe ich Anspruch? Wie stelle ich einen Antrag bei meiner Pflegekasse? Wie wird ein Pflegegrad ermittelt?

Kostenlose Online-Beratung!


Fachbegriffe erklärt

Das Glossar erläutert alle wichtigen Fachbegriffe zur Pflege auf einfache und verständliche Art. Zum Glossar

Inhalte der Online-Pflegekurse

Informieren Sie sich hier über die Inhalte der Online-Pflegekurse für die Pflege Angehöriger. Jetzt informieren

Mehr zum Thema

Demenz: Welche Rolle spielt das Schlafhormon Melatonin?

Melatonin ist ein Hormon, welches unter anderem an der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus wesentlich beteiligt ist. Weiterhin zeigt eine ausreichende Melatonin-Versorgung positive Wirkungen auf eine… Artikel lesen ›

Demenz: Therapeutische Möglichkeiten bei Schluckstörungen

Neben vielen anderen Ursachen kann es auch aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses zu Schluckstörungen (Presbyphagie) kommen. Hinzu kommt, dass auch Demenzerkrankungen relativ häufig mit Schluckstörungen… Artikel lesen ›

Wie Kunst-Therapie demenzkranken Menschen helfen kann

Wenn die sprachliche Verständigung mit demenzkranken Menschen nicht mehr funktioniert, kann die künstlerische Gestaltung ein Weg sein, sich auszudrücken. Auch wenn der Patient bisher… Artikel lesen ›

Häufig gestellte Fragen

Was kann man gegen permanentes Schreien von Demenzkranken tun?

Ähnliche Kurse

Demenz: Welche Rolle spielt das Schlafhormon Melatonin?

Demenz: Therapeutische Möglichkeiten bei Schluckstörungen

Wie Kunst-Therapie demenzkranken Menschen helfen kann

Alternative Therapie bei Alzheimer: Brainfood, Nasenspray und Co

Medikamentöse Therapie bei Alzheimer: Wie helfen Antidepressiva und Neuroleptika?

Therapie von Demenz

Die meisten Demenzformen sind zwar bis heute nicht heilbar,dennoch lohnt sich eine Therapie. Sie kann den Krankheitsverlauf verzögern und einige Symptome mildern. Außerdem können die Betroffenen lernen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen, damit das allgemeine Wohlbefinden gestärkt wird. Lesen Sie, welche Möglichkeiten es gibt.

Alle Beiträge zum Thema ›

OK

Wir benutzen Cookies, um unseren Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Außerdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.