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Demenz: Die Orientierung in der eigenen Wohnung sichern

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Es ist ganz normal, dass ältere Menschen zu Hause wohnen bleiben wollen, solange es geht. Bei Demenzerkrankten kommt es mit zunehmendem Verlust der Orientierung jedoch dazu, dass Sie sich in den eigenen 4 Wänden nicht mehr zurechtfinden. Dies führt zu Angst und Irritation.

Absprachen mit dem Demenzkranken treffen

Die vorhandenen Fähigkeiten, den Alltag zu bewältigen, nehmen weiter ab.

Gleichzeitig müssen Veränderungen vorsichtig und mit Bedacht vorgenommen werden. Ihr Angehöriger sollte damit einverstanden sein und diese selbst als hilfreich empfinden. Sonst sind Konflikte und Unsicherheit vorprogrammiert. Veränderungen müssen getestet und manchmal auch nachgebessert werden, damit ein optimales Ergebnis erreicht wird.

Tipps zur Orientierung

Lesen Sie hier Tipps, wie Sie Ihrem Angehörigen helfen können, sich in der eigenen Wohnung bestmöglich zurechtzufinden:

  • Hängen Sie Türen, die nicht unbedingt nötig sind, aus.
    Verschlossene Türen können bedrohlich wirken, wenn man nicht genau weiß, was sich dahinter verbirgt. Kann Ihr Angehöriger die Räume direkt einsehen, hilft es ihm, diese einzuordnen und sich zurechtzufinden.

  • Kennzeichnen Sie Räume und Schränke.
    Bringen Sie gut leserliche Schilder oder Zettel an Türen an. So findet Ihr Angehöriger leichter die gesuchten Räume oder Gegenstände. Gut eignen sich auch laminierte Fotos, beispielsweise des Geschirrs oder der Kleidung Ihres Angehörigen.

  • Achten Sie auf gute Beleuchtung.
    Drehen Sie starke Glühbirnen in die Lampen und stellen Sie Bewegungsmelder auf.
    Ältere Menschen sind es gewohnt, sparsam zu sein. Meist schalten sie alle Lichter aus, wenn sie sich nicht in dem Raum aufhalten. Mit Bewegungsmeldern geht das Licht an, wenn sie den Flur betreten und verlischt selbst wieder. Sie können sich besser zurechtfinden als im Dunkeln.

  • Legen Sie wichtige persönliche Dinge an einen festen, vertrauten Ort.
    Überlegen Sie, an welchem Ort Ihr Angehöriger stets seine Kleidung zurechtgelegt hat oder wo die Wasch- und Kosmetikutensilien lagen. Achten Sie darauf, dass diese Dinge immer am gleichen Ort zu finden sind.

  • Reduzieren Sie den Inhalt der Schränke.
    Weniger ist mehr! Ihr Angehöriger verliert den Überblick, wenn Schränke mit Kleidung, Geschirr oder Blumenvasen vollgestopft sind. Vermutlich räumt er immer wieder die Schränke aus, um sich eine Übersicht zu verschaffen. Sie vermeiden Konflikte, wenn Sie die Dinge diskret und unauffällig entsorgen. Nehmen Sie bei jeder Gelegenheit jeweils nur ein paar Teile mit.

  • Besorgen Sie ein Telefon mit großen Tasten.
    Besonders hilfreich sind Telefone, bei denen Sie neben den Nummernspeicher Fotos von den jeweiligen Personen kleben können. So fällt es Ihrem Angehörigen leichter, die Person zu erreichen, mit der er sprechen möchte.

  • Entfernen Sie Spiegel oder spiegelnde Flächen.
    Demenzerkrankte erkennen sich selbst häufig nicht mehr im Spiegel. Eine fremde Person im Spiegel wirkt bedrohlich und löst Ängste aus.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Alzheimer

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Alzheimer

Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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