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Demenz: Grundregeln für die Einnahme von Schmerzmedikamenten

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Ältere Menschen leiden häufig an chronischen Erkrankungen, die die Einnahme von Schmerzmedikamenten erforderlich machen. Die Medikamente müssen korrekt und regelmäßig eingenommen werden, um optimal zu wirken. Menschen mit Demenz benötigen dabei besonders die Unterstützung Ihrer Umgebung. Lesen Sie hier 5 Grundregeln für die Einnahme von Schmerzmedikamenten.

Angehörigen dabei bestmöglich unterstützen.

Regelmäßig einnehmen und Schmerzprotokoll führen

  1. Regelmäßige Einnahme: Schmerzmedikamente müssen entsprechend der ärztlichen Anordnung zu bestimmten Uhrzeiten eingenommen werden. Nur so können Betroffene durchgehend schmerzfrei sein. Vereinbaren Sie mit Ihrem Angehörigen einen festen Ort, an dem sich die Medikamente für den Tag befinden. Schreiben Sie die Uhrzeit dazu.

2. Schmerzprotokoll: Grundlage für die Schmerztherapie sind die Stärke der
angegebenen Schmerzen. Jedes Medikament wirkt bei jedem Menschen
anders. Nur weil jemand Schmerztabletten einnimmt, muss er nicht
schmerzfrei sein. Vereinbaren Sie mit Ihrem Angehörigen, sich zu
notieren, wie die Stärke der Schmerzen ist. Bis zum nächsten Arzttermin
hat der Betroffene sonst vielleicht vergessen, wie die Schmerzen in der
letzten Woche waren.

Dosierung anpassen und durchgehend einnehmen

  1. Anpassung der Dosierung: Werden die Schmerzen durch Fortschreiten einer Erkrankung stärker, muss die Schmerztherapie angepasst werden. Informieren Sie den Arzt, wenn die Medikamente nicht ausreichend helfen. Beobachten Sie Ihren Angehörigen. Notieren Sie sich, zu welchen Zeiten Schmerzen verstärkt geäußert werden. Es kann beispielsweise sein, dass Ihr Angehöriger bei abendlichen Telefonaten über Schmerzen klagt, während mittags noch keine Rede davon war. Besprechen Sie dies mit dem behandelnden Arzt.
  2. Durchgehende Einnahme: Schmerzmedikamente müssen durchgehend eingenommen werden. Häufig wird die nächste Einnahme zeitlich verschoben oder vergessen, weil grade keine Schmerzen bestehen. Erst wenn die Schmerzen wieder auftreten, erinnern sich Menschen mit Demenz an ihre Medikamente. Häufig werden dann mehr Medikamente eingenommen als angeordnet.

5. Nebenwirkungen: Schmerzmedikamente haben häufig Nebenwirkungen
wie Übelkeit oder Verstopfung. Es ist wichtig für die Lebensqualität, dass
Schmerzen gelindert werden. Die Nebenwirkungen sind im Verhältnis zu
ständigen Schmerzen gering und lassen sich behandeln. Beobachten Sie
Ihren Angehörigen, ob er über Schwierigkeiten beim Toilettengang oder
Magenbeschwerden klagt. Besprechen Sie dies mit dem behandelnden
Arzt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.


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