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Demenz: Nutzen Sie Düfte zur Anregung der Sinne

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Sie können mit Hilfe von Düften bei Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen Erinnerungen auslösen und ihm damit tief berühren. Lesen Sie, wie Sie Düfte zur Anregung der Sinne bei der basalen Stimulation nutzen können.

Der Geruchssinn weckt Erinnerungen

Gerüche können Erinnerungen wecken und die Stimmung heben. Bestimmte Gerüche erinnern an eine Jahreszeit, an eine Kindheitserinnerung, das Lieblingsessen, einen schönen Moment.

Düfte können unruhiges Verhalten vorübergehend lindern, indem Sie beruhigend und entspannend wirken. Wieder andere wirken anregend und stimmungsaufhellend.

Zwei Anwendungsarten

Die ätherischen Öle können Sie auf zwei verschiedenen Wegen anwenden: Über die Nase oder über die Haut. Schnellere Wirkung erzielen Sie, wenn Sie das Öl verdampfen lassen. Der Geruch wird dann über die Schleimhäute der Nase aufgenommen und beeinflusst das limbische System im Gehirn, welches für die Emotionen zuständig ist. Sie können das Öl aber auch zum Massieren, für Einreibungen oder Bäder benutzen.

Bitte beachten Sie

Verwenden Sie ausschließlich Naturöle von hoher Qualität, die naturrein sind. Erkundigen Sie sich beim Hausarzt Ihres Angehörigen über eventuell vorliegende Allergien oder Unverträglichkeiten und stimmen Sie sich mit ihm ab. Wenn Sie können, bringen Sie die individuellen Duftvorlieben Ihres Angehörigen in Erfahrung, indem Sie Familienangehörige und Freunde fragen.

Verzichten Sie bei den folgenden Erkrankungen bitte auf Aromaöle: Bei Epilepsie, Asthmaerkrankungen, blutverdünnenden Medikamenten, Herzrhythmus-Störungen und Allergien gegen bestimmte Öle. Baden Sie Ihren Angehörigen nicht mit dem Aromaöl, wenn er offene Wunden, Bluthochdruck oder eine schwere Herzerkrankung hat.

Die Wirkung von Düften auf die Stimmung

Als beruhigend und entspannend gelten Lavendel, Melisse, Rosenholz, Kamille, Sandelholz und Zedernholz. Belebend wirkt Rosmarin. Konzentrationsfördernde Wirkung bringen Zitrone, Rosmarin, Lemongras, Eukalyptus und Thymian. Wenn Sie Ihren Angehörigen anregen wollen, nutzen Sie Pfefferminze, Fichte oder Orange. Zitrone, Geranie und Ylang-Ylang hellen die Stimmung auf. Bergamotte wirkt angstlösend und antidepressiv. Rose und Jasmin haben eine harmonisierende Wirkung.

Versuchen Sie eine Handmassage

Mischen Sie für die Handmassage ein relativ neutrales Trägeröl von 50 ml mit etwa 15-25 Tropfen des ausgewählten ätherischen Öls. Als Trägeröl bieten sich Mandelöl oder Rapsöl an. Wärmen Sie das Öl in Ihren Händen an. Fangen Sie dann an, vorsichtig, aber mit gleichbleibendem Druck die Hände zu massieren. Beginnen Sie am Ansatz der Hand und massieren Sie nacheinander jeden Finger bis zur Fingerspitze. Beobachten Sie, ob Ihrem Angehörigen die Massage gefällt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.03.2014 aktualisiert.

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