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Demenz: So erkennen Sie Sypmtome des Austrocknens

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Es gibt unterschiedliche Formeln, um den Flüssigkeitsbedarf eines Menschen auszurechnen. Durchschnittlich sind es etwa 1,5l, die aufgenommen werden sollten. Unter bestimmten Bedingungen erhöht sich aber der Bedarf.

Ursachen erhöhten Flüssigkeitsbedarfs

Der erhöhte Bedarf an Flüssigkeit kann beispielsweise durch sehr warmes Wetter entstehen, durch eine Durchfallerkrankung oder vermehrtes Schwitzen bei erhöhter körperlicher Aktivität.

Menschen mit Demenz zeigen außerdem häufig körperliche Unruhe wie Herumlaufen oder Möbelrücken, was den Flüssigkeitsbedarf erhöht. Der Bedarf steigt auf 2 – 2,5l pro Tag an. Flüssigkeitsmangel kann bis zur Dehydratation (Austrocknung) führen, die im Krankenhaus behandelt werden muss.

Alzheimerkranke trinken zu wenig

Demenzerkrankte vergessen häufig zu trinken oder haben ein reduziertes Durstgefühl. Sie können meist keine adäquate Auskunft geben, was und wie viel sie getrunken haben.

Es ist wichtig, dass Sie erkennen können, ob Ihr Angehöriger ausreichend Flüssigkeit aufnimmt.

Anzeichen beginnender Austrocknung

Lesen Sie im Folgenden über einige körperliche Anzeichen, die Ihnen einen Hinweis auf eine beginnende Austrocknung geben können:

Haut

Bilden Sie mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte auf dem Handrücken oder am Unterarm Ihres Angehörigen. Bleibt diese stehen, kann dies ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel sein. Beachten Sie dabei, dass ältere Menschen häufig eine geringere Hautspannung haben und Falten manchmal auch bei ausreichender Körperflüssigkeit stehen bleiben. Überlegen Sie, wie die Hautspannung normalerweise ist.

Schweiß

Schwitzt Ihr Angehöriger auffallend wenig? Achten Sie beim Umkleiden auf die Achselhöhlen oder Füße. Sind diese sehr trocken, ist dies ein Anzeichen für mangelnde Schweißproduktion, häufig bedingt durch Flüssigkeitmangel.

Urinausscheidung

Achten Sie auf Geruch und Aussehen des Urins. Ist dieser stark konzentriert und dunkel? Wird nur wenig ausgeschieden? Reicht es streng und sehr unangenehm? Fehlt dem Körper Flüssigkeit, wird Flüssigkeit „gespart“ und der Urin eingedickt.

Puls, Blutdruck und Körpertemperatur

Wenn Sie ein Blutdruckgerät und ein Fieberthermometer zu Hause haben, überprüfen Sie die Werte. Bei Dehydratation sinkt der Blutdruck, der Puls und die Körpertemperatur steigen an. Es entwickelt sich Fieber.

Verwirrtheit

Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Angehöriger plötzlich akut verwirrt ist? Dies kann ein Delir durch Flüssigkeitsmangel sein.

Zunge und Speichel

Bitten Sie Ihren Angehörigen, ihm in den Mund schauen zu dürfen. Trinkt Ihr Angehöriger zu wenig, ist die Zunge trocken, rissig oder borkig. Die Schleimhaut unter der Zunge ist trocken. Normalerweise sammelt sich dort Speichel zu einem kleinen "See".

Wenn Sie diese Symptome beobachten, informieren Sie den behandelnden Arzt. Die fehlende Flüssigkeit muss meist durch Infusionen ausgeglichen werden.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Alzheimer

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Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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