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Demenz-Symptome: Sorge und Vorsorge

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Das Gehirn ist überhaupt kein Muskel, der trainiert werden muss und doch kann Muskeltraining ein Gehirnjogging sein. Eingeübte Handlungen langweilen das Gehirn, sodass Training als Vorsorge vor Demenz-Symptomen absurd ist. Wo also liegt der Schlüssel zur möglichst effektiven Vorsorge?

Immer mehr Menschen zeigen Demenz-Symptome
In den kommenden Jahren soll Demenz zu einer Art Volkskrankheit aufsteigen. Bei der Flut an Meldungen, wie sehr die Demenz sich heutzutage verbreitet, ist es kein Wunder, wenn sich die meisten Leute Sorgen um ihre Angehörigen machen, die in das fragliche Alter kommen. Gerade die zwischen 40- und 50-Jährigen heute, deren Mütter und Väter dement geworden sind, werden dies schon am eigenen Leib und erlebt haben.

Natürlich belastet der Umgang mit den erkrankten Eltern, und dies darf sich auch jeder eingestehen. Wir neigen dazu, ihnen zu raten, jetzt doch endlich Gehirnjogging zu machen oder vom Fernseher weg an die frische Luft zu gehen.

Demenz-Symptome: Aktivieren Sie das Gehirn
Unser Gehirn ist kein Muskel, den wir trainieren, damit er groß und stark wird, aber wenn wir im Leben nicht viel Körpertraining gemacht haben, könnte selbst das bewusste Muskeltraining plötzlich zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten des Gehirns werden.

Warum? Wenn Sorge um einen geliebten Menschen der Antrieb zu einer Tat ist, ist diese Tat emotional motiviert. Das ist schon die beste Voraussetzung für eine Aktivierung des Gehirns. Die so motivierte Handlung führt zu einer gemeinsamen Aktion, einem Dialog. Das ist die zweite gute Voraussetzung für eine Aktivierung des Gehirns.

Emotionale Motivation fördert kognitive Fähigkeiten
Nun schauen wir uns die Handlung selbst an: Sie sollte außergewöhnlich sein, also relativ neu für den Menschen, um den wir uns sorgen. Sie sollte etwas mit Sauerstoffzufuhr, Durchblutung und gesteigertem Stoffwechsel zu tun haben, dann ist sie gut für Körper und Geist.

Last but not least sollte die neue gemeinsame Handlung, mit der wir Demenz-Symptomen vorbeugen wollen, möglichst viele Sinne anregen: Schweißtreibendes Muskeltraining oder schwimmen gehen, wandern, reiten, Ski fahren – alles, was Sie vorher kaum und jetzt immer öfter machen ist eine Vorsorge gegen Demenz-Symptome.

Demenz-Symptome verlangsamen oder verzögern
Die Krankheit kann man nicht verhindern, aber man kann die Symptome verlangsamen oder verzögern. Man kann auch lernen, damit besser umzugehen, was sozusagen "zwischen den Symptomen" liegt: Biografiearbeit, Identität, Spaß und Spiel können die emotionale Motivation und damit die kognitiven Fähigkeiten fördern. Im Dialog lernen wir das zu nutzen, was da ist, um damit die Defizite so lange wie möglich zu überbrücken.

Gehirnjogging selbst ist es nicht, so wenig wie Muskeltraining einen Sportler ausmacht. Alles entwickelt sich besser mit der Motivation, mit der wir eine Handlung angehen. Ist die Motivation von Sorge und negativen Gedanken bestimmt, dann müssen wir viel weiter ausholen, um unsere Handlung in eine positive Richtung zu lenken. Die alten ausgetretenen Pfade, die vielen sorgenvollen Gedanken haben den Menschen hierher gebracht, zu einer wachsenden Anzahl an Demenzkranken.

Nicht die Demenz gilt es schön zu reden, wohl aber, was wir heute in der Gesellschaft und als Individuen neu lernen können. Die Sorge um unsere Gehirnleistungen wird immer größer, die Ansprüche werden größer, die Zeit, die wir miteinander verbringen wird kürzer. Demenz-Symptome zeigen uns etwas. Das Konstrukt, das wir "unsere Welt" nennen, existiert vor allem in unserem Gehirn. Demnach vergeht unsere Welt mit dem Vergehen der Gehirnleistungen.

Wir haben zu lernen, was für unser Gehirn wirklich anregend, gesund und förderlich ist und mit Neugier, Zuversicht und Mut neue Wege gehen. Wir könnten es zum Beispiel mit den Worten Friedrich Nietzsches halten: "Lass dich von Träumen führen, nicht von Problem anschieben."

Sind wir ängstlich, sorgenvoll und negativ, dann haben wir immer nur Probleme in unserem Blickfeld. Diese werden immer größer. So bald vergehen diese eingefahrenen Denkmuster, die emotional behaftet sind, nicht einmal in der Demenz! Andersherum ist ein gutes Gehirnjogging als Vorsorge gegen Demenz und als Unterstützung im Umgang mit Demenz die positive Grundhaltung des Menschen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 10.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz Symptome

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Demenz-Symptome: Sorge und Vorsorge
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