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Demenz: Traubensaft kann die Gehirnaktivität verbessern

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Die Demenz als altersbedingte Funktionseinschränkung steht in engem Zusammenhang mit der Ernährung. Eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise mit hohem Rohkostanteil, Vollkornprodukten, fettarmen Milchprodukten und Fisch kann vorbeugend wirken. Zudem scheint Traubensaft einer aktuellen Studie zufolge positiven Einfluss auf die Aktivität des Gehirns zu haben.

Neue Studie zeigt positive Eigenschaften von Traubensaft bei Demenz

In einer amerikanischen Studie kam man kürzlich zu dem Schluss, dass der regelmäßige Konsum von Traubensaft einen gesundheitsfördernden Einfluss auf die Demenz-Erkrankung im Alter haben kann. Zwar war die Probandenzahl bei der Studie gering, doch konnten die Senioren mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (altersbedingte Vergesslichkeit und Risikofaktoren für eine Demenzerkrankung) mit dem täglichen Verzehr von Traubensaft

  • ihr Erinnerungsvermögen und
  • die mentalen Gehirnfunktionen verbessern sowie
  • verschiedene Gehirnregionen aktivieren und damit
  • die Gedächtsnisleistung erhöhen.

Je nach persönlichem Körpergewicht verzehrten die Studienteilnehmer täglich zwischen 355 und 621 Milliliter (2-3 Gläser) Traubensaft oder ein Placebo über den Tag verteilt. Bei der Gruppe, die den Traubensaft verzehrte, konnte eine stärkere Aktivität in bestimmten Regionen des Gehirns nachgewiesen werden. Zudem zeigte sich in dieser Gruppe eine Verbesserung kognitiver Funktionen und eine Erhöhung der Gedächtnisleistung. Andere vorhergehende Studien zeigten vergleichbare Ergebnisse.

Anthocyane in Lebensmitteln

Obst, Gemüse und deren Säfte, die einen hohen Anteil an Anthocyanen aufweisen, scheinen demnach gut für die Ernährung Demenz-Erkrankter geeignet zu sein. Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole), welche hauptsächlich in roten, violetten und blauen Obst- und Gemüsesorten vorkommen. Diese Polyphenole können vermutlich die Blut-Hirn-Schranke passieren und so in für die kognitiven Funktionen zuständigen Gehirnbereiche vordringen. Neuronale Signale werden dadurch verstärkt und tragen zu einer verbesserten Gedächtnisleistung bei.

Anthocyane können also zum Erhalt der Gedächtnisleistung beitragen und damit den Krankheitsverlauf der Demenz positiv beeinflussen. Zu den besonders anthocyanreichen Obst- und Gemüsesorten gehören vor allem:

  • Heidelbeeren
  • Holunder
  • Brombeeren
  • Weintrauben
  • Kirschen
  • Rotkohl
  • Rote Beete
  • Rote Zwiebeln
  • Auberginen

Anthocyane haben noch weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften: Sie stärken das Immunsystem und wirken hemmend auf die Entstehung von Krebs. Für eine gedächtnisstärkende Ernährungsweise gilt demnach: Bunt ist gesund!

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 20.04.2015 aktualisiert.

Kategorien: Demenz

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