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Demenz und Parkinson: So gehen Sie mit dem Erkrankten um

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Zu den Hauptproblemen von dementen Parkinsonerkrankten gehören Symptome wie Vergesslichkeit, Desorientierung und Konzentrationsstörungen. Gehen Sie offen mit der Erkrankung Ihres Angehörigen um und unterstützen Sie seine Fähigkeiten, ohne ihn zu überfordern.

Symptome des demenzkranken Parkinsonpatienten erkennen

Neben Zittern, Bewegungsarmut und später Steifigkeit kommen weitere Beeinträchtigungen durch die Demenz hinzu. Das Sprechen funktioniert nicht mehr so flüssig, das Erinnerungsvermögen lässt nach und die Reaktionsfähigkeit wird deutlich langsamer.

Sicher haben Sie selbst beobachtet, dass sich Ihr Angehöriger auch nicht mehr so gut orientieren und konzentrieren kann. Diese Veränderungen stellen sowohl für den Betroffenen als auch für die Familie und Freunde eine Belastung dar. Mit einer positiven Einstellung und einigen Tricks können Sie sich jedoch allen den Alltag erleichtern.

Die Krankheit akzeptieren und darüber sprechen

Sobald die Symptome auffällig werden, sollten Sie gemeinsam einen Facharzt, zum Beispiel einen Neurologen, aufsuchen, der Ihnen mit einer Diagnose und vielen Tipps Klarheit verschaffen kann. Sprechen Sie offen mit der ganzen Familie, Freunden und denen, die es betrifft, über die Krankheit, damit alle damit besser umgehen können.

So hat der Patient nicht das Gefühl, er müsse sich verstecken, was ihn enorm entlastet! Richten Sie den Schwerpunkt auf die Fähigkeiten, die Ihr Angehöriger am besten beherrscht und bestärken Sie ihn darin mit Beachtung und Anerkennung.

Eine regelmäßige Tagesstruktur hilft dem demenzkranken Parkinsonpatienten

Menschen, die vergesslich sind und sich nur schlecht orientieren können, brauchen eine regelmäßige Tagesstruktur. Wenn jeder Tag nach dem gleichen Muster abläuft, fühlt sich Ihr Angehöriger sicher und beruhigt. Schon ein Besuch beim Arzt oder bei Verwandten kann ihn in helle Aufregung versetzen, daher ist es notwendig, unregelmäßig stattfindende Termine möglichst früh und mehrmals anzukündigen.

Wenn „fremde“ Leute ins Haus kommen, zum Beispiel Freunde oder Handwerker, braucht der Patient Zeit, um sich darauf einstellen zu können. Soweit Sie dies in der Hand haben, sollten Sie diese Begegnungen planen.

Erleichtern Sie dem Demenzkranken die Orientierung

Zur Sicherheit können Sie mit dem Pflegebedürftigen morgens zusätzlich den Tagesablauf nochmals besprechen. Stellen Sie gut sichtbar in jedes Zimmer einen leicht lesbaren Tageskalender, sodass der Betroffene sich immer wieder das aktuelle Datum einprägen kann. Verfahren Sie ähnlich mit Bildern von der Familie und engen Freunden. Wenn Ihr Angehöriger immer wieder einen Blick auf die Fotos werfen kann, behält er die Personen besser im Gedächtnis.

Unterhalten Sie sich über ein Familienmitglied, holen Sie das oder die passenden Bilder zur Ergänzung oder lassen Sie Ihren Angehörigen das Bild suchen. Wenn Sie mit ihm unterwegs sind, fragen Sie ihn, wo Sie entlang gehen müssen und ergänzen Sie notfalls behutsam seine Angaben. Drängen Sie ihn jedoch nicht, wenn er keine Antwort geben kann, damit er sich nicht überfordert fühlt.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Parkinson, Umgang mit Demenzerkrankten

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