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Demenz und Sexualität: Liebe, Lust und Probleme

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Mit einer Demenzerkrankung hört das Interesse an sexuellen Begegnungen nicht auf. Im Gegenteil: Gerade weil die Krankheit von Verlustängsten und Vergessen geprägt ist, wird das Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Zärtlichkeit besonders groß. Zum Thema „Demenz und Sexualität“ ist bisher nicht viel erforscht worden. Verlassen Sie sich am besten auf Ihr Bauchgefühl, wenn es um Intimitäten geht.

Sexuelle Bedürfnisse bleiben auch bei Demenzkranken erhalten

Sexualität zu erleben, ist eines unserer Grundbedürfnisse, das auch nicht verloren geht, wenn ein Mensch dement wird. Sie müssen keine Bedenken haben, Ihren Partner auszunutzen, wenn auch Sie Lust haben, mit ihm intim zu bleiben, obwohl er krank ist.

In welcher Form dies geschieht, ist allein Ihrer beider Angelegenheit. Selbst wenn sich Ihr dementer Partner irgendwann nicht mehr mit Worten ausdrücken kann, so wird er Ihnen durch Gesten verständlich machen, was er gern möchte.

Mögliches Problem: Mit der Pflege schwindet die Lust

Zu Beginn einer Demenzerkrankung mag in Ihrem sexuellen Leben noch kein allzu großes Problem auftreten. Sobald die körperliche Pflege Ihres Partners zu einem festen Bestandteil des Alltags wird, könnte sich Ihre sexuelle Beziehung jedoch ändern. Der Körper Ihres Partners ist für Sie vielleicht weniger anziehend geworden, sodass Sie keine Lust mehr verspüren, mit ihm intim zu werden.

Schwierig wird es dann, wenn Ihr Partner weiterhin mit Ihnen schlafen möchte, Sie sich jedoch abgestoßen fühlen.

Sexualität kann sich unterschiedlich ausdrücken

Dennoch können Sie versuchen, einen Weg zu finden, ihm die körperliche Zuneigung zu geben, die er so dringend benötigt und Sie selbst auch. Sexualität muss nicht immer Geschlechtsverkehr beinhalten. Machen Sie Ihrem erkrankten Partner deutlich, dass Sie ihn zum Beispiel lieber streicheln und im Arm halten möchten.

Es ist zudem durchaus normal, wenn Ihr Partner mit Ihnen in der Öffentlichkeit Händchen halten möchte. Warum auch nicht? Schließlich sind Sie aus Liebe ein Paar geworden und sind es immer noch. Ignorieren Sie das eventuelle Getuschel Ihrer Mitmenschen!

Intimer Kontakt bei fortgeschrittener Demenz

Mit zunehmender Demenz scheinen manche Patienten ein größer werdendes Verlangen nach Sexualität zu entwickeln und zeigen dies oft ungeniert. Wie Sie damit umgehen, ist allein Ihre Sache und nicht die der Gesellschaft. Wenn Sie weiterhin intimen Kontakt mit Ihrem schwer erkrankten Partner haben möchten, ist dies vollkommen in Ordnung.

Möchten Sie darauf verzichten, müssen Sie sich keine Vorwürfe machen. Bedürfnisse und Gefühle kann man nicht erzwingen und dazu sollten Sie stehen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 06.01.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Umgang mit Demenzerkrankten

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