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Demenz: Verhindern Sie das unbeaufsichtigte Verlassen der Wohnung

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Ihr Angehöriger setzt sich unter Umständen gehöriger Gefahr aus, wenn er unbeaufsichtigt die Wohnung verlässt. Vielleicht gefährdet er andere im Straßenverkehr. Andererseits dürfen Sie Ihren Angehörigen rechtlich gesehen nicht einschließen. Wie Sie mit Tricks das Verlassen der Wohnung vermeiden können, lesen Sie hier.

Ausnahme: Tür-Abschließen ist durch das Vormundschaftsgericht genehmigt

Wenn Ihr Angehöriger eine gesetzliche Betreuung hat und das Abschließen der Wohnungstür durch das Vormundschaftsgericht genehmigt ist, machen Sie sich nicht strafbar. Nicht strafbar ist es auch, wenn Sie die Tür abschließen und den Schlüssel im Schloss stecken lassen. Wenn Ihr Angehöriger nicht mehr zum Umdrehen des Schlüssels in der Lage ist, machen Sie sich ebenfalls nicht strafbar.

Vier legale Tricks und was Sie dabei beachten müssen

Weiterhin gibt es einfache, legale Tricks, durch die Sie das Verlassen der Wohnung Ihres Angehörigen verhindern können. Dabei nutzen Sie die Tatsache, dass Ihr demenzkranker Angehöriger die Welt anders wahrnimmt als ein gesunder Mensch.

Die Demenz führt bei Ihrem Angehörigen häufig zu einer Verunsicherung, auch wenn sich die Umgebung nicht verändert. Sorgen Sie deshalb bei den Maßnahmen dafür, dass die Umgebung so weit wie möglich gleich bleibt. Vermeiden Sie es soweit es geht, freiheitseinschränkende Maßnahmen einzurichten. Gestalten Sie den Ein- und Ausgangsbereich der Wohnung nicht allzu hell. Dies verstärkt bei Ihrem Angehörigen die Hinlauftendenz.

Ein "Loch" vor der Wohnungstür

Wenn Sie einen hellen Bodenbelag haben, legen Sie eine schwarze Matte von etwa ein Meter mal ein Meter Durchmesser innen vor die Wohnungstür. Wenn die Demenz Ihres Angehörigen fortgeschritten ist, wird er die Matte als Loch wahrnehmen. Er wird Sie damit nicht mehr betreten wollen. Damit kann er auch die Wohnung nicht verlassen.

Eine Tarnung für die Tür

Sie können die Tür selbst tarnen, um das Weggehen Ihres Angehörigen zu verhindern. Streichen Sie die Wohnungstür in derselben Wandfarbe wie den Eingangsbereich. Alternativ können Sie sie in derselben Tapete tapezieren. Ebenso hilfreich kann ein bodenlanger Vorhang oder ein Rollo sein. Da Ihr Angehöriger die Tür nicht wahrnimmt, vermindert sich sein Bedürfnis, die Wohnung zu verlassen.

Installieren Sie Bewegungsmelder

Die einfachste Form des Bewegungsmelders ist eine mechanische Türglocke, wie man Sie früher aus Geschäften kannte. Sie können jedoch auch modernere Geräte installieren. Beim Infrarotsystem wird der Signalgeber am Türrahmen installiert. Wenn Ihr Angehöriger die Tür öffnet, hören Sie einen Warnton.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 11.03.2014 aktualisiert.

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