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Demenz: Wie können Walnüsse helfen?

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Walnüsse können Nervenzellen schützen und somit das Risiko für die Entwicklung von Alzheimer senken. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass ein Extrakt der Walnuss Nervenzellen vor den schädlichen Auswirkungen der für Alzheimer typischen Eiweißablagerungen (sogenannte Amyloid-Plaques) schützen kann.

Die Walnuss enthält jede Menge gesundheitsfördernde Stoffe, darunter vor allem Vitamin E und Vitamine des B-Komplexes sowie hochwertiges pflanzliches Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Auch Mineralstoffe wie Phosphor, Eisen und Kupfer sowie Kalium gehören zu den Inhaltsstoffen der Walnuss. Diese Stoffe besitzen Eigenschaften, die besonders bei Zivilisationskrankheiten wie

  • Diabetes mellitus,
  • erhöhtem Cholesterinspiegel,
  • Herz-Kreislauferkrankungen allgemein sowie
  • Alzheimer

schützend und vorbeugend, zum Teil auch lindernd wirken können. In diesem Zusammenhang seien auch die in Walnüssen enthaltenen Antioxidantien genannt, welche im Körper freie Sauerstoffradikale unschädlich machen und auf diese Weise vor oxidativem Stress und Schädigungen von Nervenzellen schützen können.

Zellschutz durch Walnussextrakt

In einer aktuellen Studie konnten Wissenschaftler nachweisen, dass Walnussextrakt schützend wirken kann. Es ist in der Lage, im Körper oxidativen Stress zu mindern und Schädigungen oder sogar das Absterben von Zellen zu verhindern. Gemeint sind hier vor allem Nervenschäden, die durch Eiweißbestandteile der Plaques (bei Alzheimer auftretende Ablagerungen von Amyloid-Plaques) ausgelöst werden.

Die Wissenschaftler folgern aus den Studienergebnissen, dass eine walnusshaltige Ernährungsweise das Risiko für chronisch-degenerative Gehirnerkrankungen und somit auch die Krankheitsentstehung von Alzheimer deutlich senken kann.

Merkmale beziehungsweise Auslöser solcher Erkrankungen sind vor allem oxidativer Stress und Entzündungsvorgänge. Die in Walnüssen enthaltenen Antioxidantien wirken oxidativem Stress massiv entgegen und der Inhaltsstoff alpha-Linolensäure (ALA) wirkt entzündungshemmend. Bisher sind weder Demenz noch Alzheimer heilbar, der dabei auftretende und voranschreitende Abbau geistiger Fähigkeiten kann jedoch gezielt hinausgezögert werden. Zudem können auch

  • andere antioxidantienreiche und entzündungshemmende Lebensmittel (vor allem rohes Obst und Gemüse),
  • körperliche Aktivität und
  • soziale Kontakte

dazu beitragen, die geistige Gesundheit zu erhalten und zu verbessern.

30 g Walnüsse auf dem täglichen Speiseplan

Eine Ernährungsweise, die bis zu 6% (etwa 30 g täglich) aus Walnüssen besteht, kann im Tierversuch nachweislich die altersbedingten motorischen und kognitiven Ausfälle älterer Ratten rückgängig machen. Diesen Ergebnissen zufolge kann durch den regelmäßigen Verzehr von Walnüssen ein ausreichender Schutz des Gehirns erreicht werden.

Die mit dem Alter zunehmenden freien Radikale werden abgefangen, die Kommunikation der Neuronen untereinander und das Neuronenwachstum gefördert. Alterserscheinungen wird so entgegengewirkt und damit die "Gesundheitsspanne" verlängert beziehungsweise die Entstehung neurogenerativer Erkrankungen hinausgezögert.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.03.2014 aktualisiert.

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Kategorien: Demenz

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Demenz

Demenz

Demenz ist Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt. Sie beeinträchtigt unter anderem das Gedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, Motorik, Orientierung, aber auch die Gemütslage und die sozialen Fähigkeiten.

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