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Demenz: Wie wird die Diagnose gestellt?

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Die Diagnose einer Demenz ist eine so genannte Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass zunächst alle anderen möglichen Erkrankungen, bei denen ähnliche Symptome wie bei einer Demenz auftreten können (Vitaminmangel, raumforderne Prozesse im Gehirn wie Tumoren, etc.) ausgeschlossen werden müssen. Hier sehen Sie, welche Methoden der Diagnostik der Haus- oder Facharzt in diesem Zusammenhang anwendet.

Eigen- und Fremdanamnese:

 

Der Arzt befragt zunächst den Betroffenen selbst nach seinen Lebensumständen und danach, wie lange die Symptome schon bestehen. Da Betroffene häufig erst spät einen Arzt aufsuchen und dann nur noch recht vage Angaben gemacht werden können, befragen die Ärzte in der Regel, falls möglich, auch nahe Angehörige. So kristallisiert sich schnell ein Bild über den tatsächlichen Zustand des Betroffenen heraus und der behandelnde Arzt bekommt einen ersten Eindruck.

Psychiatrische Untersuchung:

 

In diesem Rahmen werden Testungen vorgenommen, die helfen sollen, die Hirnleistungsfähigkeit des Betroffenen einzuschätzen. Der bekannteste dieser Tests ist der Uhrentest.

Funktioniert das Zeichnen einer Uhr nicht mehr einwandfrei (s. o.), ist davon auszugehen, dass zum einen die Visuokonstruktion (die Fähigkeit, komplexe Muster oder Formen zu erkennen und diese zu reproduzieren) und zum anderen die Fähigkeit, ein Problem zu lösen, eingeschränkt ist.

Neurologische Untersuchung:
Hier werden nacheinander der Bewusstseinszustand, die Nackensteifigkeit, Kopf- und Hirnnerven, die Arme, der Rumpf, die Beine und zuletzt Geh- und Stehvermögen untersucht.

Internistische Untersuchung:
Hierunter fallen z. B. die Bestimmung der Schilddrüsenwerte oder die Ermittlung von Entzündungswerten.

Neurophysiologische Untersuchung:
Hier werden zur Impulsmessung Elektroden auf die Kopfhaut aufgeklebt.

Labor:
Hier werden ein Blutbild sowie ein EKG (Elektrokardiogramm) erstellt.

Neuroradiologische Untersuchung:
Im bildgebenden Verfahren werden ein CT (Computertomografie) oder ein MRT (Magnetresonanztomographie) erstellt. Die Aufnahmen des MRT werden in einem MR-Gerät, der so genannten „Röhre“ gemacht.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

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Kategorien: Alzheimer, Demenz

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Alzheimer

Alzheimer

Alzheimer ist eine meist langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und für ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen verantwortlich ist. Charakteristisch ist eine zunehmende Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit, die in der Regel mit einer Abnahme der täglichen Aktivitäten und Verhaltensauffälligkeiten einhergeht.

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