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Demenz: Zum Hausarzt oder Facharzt?

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Der Hausarzt spielt in der Demenzdiagnostik eine besondere Rolle. In den meisten Fällen kennt er seinen Patienten lange und somit sollten ihm Veränderungen am Verhalten des Betroffenen frühzeitig auffallen. Allerdings ist es durchaus sinnvoll, auch einen Neurologen oder Psychiater zu besuchen, um eine umfangreiche medizinische Abklärung sicherzustellen.

Hausarzt ist erste Anlaufstelle bei Demenz

Bei der Überlegung, ob Sie sich besser an den Hausarzt des Betroffenen oder einen Facharzt für Neurologe und/oder Psychiatrie wenden, ist der Hausarzt in aller Regel die erste Anlaufstelle bei Verdacht auf eine Demenzerkrankung. Bei ihm können Sie, wenn Ihr Familienmitglied dies möchte, gemeinsam vorstellig werden und von Ihren Beobachtungen berichten.

Viele Hausärzte führen neben einer Befragung des Betroffenen meist schon einen ersten Test durch. Verdichten sich hier die Anzeichen, dass es sich um eine Demenz handeln könnte, überweist der Hausarzt in aller Regel zu einem Facharzt, der weitere Untersuchungen vornimmt.

Vom Hausarzt zum Facharzt

Oft kann der Hausarzt selbst einen niedergelassenen Facharzt in der Nähe nennen, allerdings finden Sie diese auch in den gängigen Branchenbüchern oder über das Internet.

Eine weitere Anlaufstelle sind neben den niedergelassenen Ärzten auch spezielle Kliniken mit einem gerontopsychiatrischen Schwerpunkt. Diese Institutionen haben sich auf psychiatrisch-neurologische Erkrankungen des höheren Alters (i. d. R. ab 65 Jahre) spezialisiert. Oft gibt es dort Ambulanzen, in denen nach dem normalen Sprechstundeprinzip gearbeitet wird.

Zur genaueren Diagnose sind spezielle Kliniken empfehlenswert

Darüber hinaus verfügen manche Klinken neben den normalen Stationen auch über ein Gerontopsychiatrisches Zentrum mit einer Tagesklinik. Dort werden die Patienten über mehrere Wochen ausschließlich tagsüber von Ärzten, Therapeuten und Fachpflegepersonal betreut und begleitet. So kann eine umfangreiche Abklärung der vorliegenden Demenzsymptome erreicht werden.

Der Patient verbringt aber den Abend, die Nacht und das Wochenende zu Hause in seiner vertrauten Umgebung. Fragen Sie Ihren Hausarzt nach einer Gerontopsychiatrischen Klinik in Ihrer Nähe.

Unter http://www.wegweiser-demenz.de/ finden Sie in der Adressdatenbank ebenfalls Kontaktdaten von Fachkliniken und gerontopsychiatrischen Zentren.

Sowohl Hausarzt als auch Facharzt sind wichtig

Die Frage Haus- oder Facharzt stellt sich gar nicht. Bei einem Anfangsverdacht sollte zunächst der Hausarzt aufgesucht werden, der dann, wenn sich die Verdachtmomente bestätigen an einen Facharzt weitervermitteln sollte. Der Hausarzt sollte dennoch weiterhin Ansprechpartner bleiben. Haben Sie das Gefühl, dass der Hausarzt Ihre fortbestehenden Verdachtsmomente nicht teilt, dann scheuen Sie sich nicht, unabhängig von seiner Meinung, den Weg zum Psychiater oder Neurologen dennoch aufzusuchen.

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Verfasst von: . Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder. Dieser Artikel wurde zuletzt am 08.04.2015 aktualisiert.

Schlagwörter:

Kategorien: Demenz

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